Roman Kuhn: „Zu viele Werbe-Schilder in der Stadt“. Neos-Gemeinderat Roman Kuhn will weniger Werbeschilder in der Stadt. Ortschefin Ursula Puchebner zeigt sich diskussionsbereit.

Von Peter Führer. Erstellt am 03. September 2019 (05:02)
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„Dieses Werbeschild hängt schon viele Jahre an einer Laterne in der Preinsbacher Straße“, berichtet Neos-Gemeinderat Roman Kuhn.

Neos-Gemeinderat Roman Kuhn sieht bei der Situation rund um Werbeschilder in Amstetten Verbesserungsbedarf. Es seien schlicht zu viele Werbeschilder, die zu weniger Übersichtlichkeit führen. „Im Zeitalter von Handy und Autonavigation finden auch Fremde leicht den nächsten Supermarkt. Da finden wir die Beschilderung an Laternen überflüssig.

Verkehrsteilnehmer werden durch zu viel Beschilderung irritiert und leicht abgelenkt. Die Praxis der Vergabe und die Prüfung der Werbebeschilderung in der Stadt sollte dringend überarbeitet werden“, erklärt er. Dazu werde es durch die Neos eine Anregung an den zuständigen Ausschuss geben.

Stadt-Richtlinie legt Möglichkeiten fest

Bürgermeisterin Ursula Puchebner verweist auf eine Richtlinie für das Anbringen von Werbeanlagen im städtischen Gemeindegebiet. Darin sei genau definiert, wo das Plakatieren erlaubt, aber auch, wo das Plakatieren verboten ist. „Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man der heimischen Wirtschaft die Möglichkeit geben muss, auf die Unternehmen hinzuweisen.

Dass Werbeschilder auf Laternen werbewirksam sind, hat ja auch Gemeinderat Roman Kuhn gerade beim Wahlkampf zur Europawahl sehr rasch erkannt und entsprechend viele ‚Klemmplakate‘ an den verschiedensten Laternen angebracht. Damit könnte auch argumentiert werden, dass auch diese ‚Hinweise‘ Irritation und Ablenkung der Verkehrsteilnehmer nach sich ziehen“, antwortet Puchebner.

Hinweisschilder für neue Unternehmen würden immer im zuständigen Verkehrs- und Stadtplanungsausschuss beraten. Die Vorgangsweise sei derzeit so, dass für neue Unternehmen diese Hinweistafeln für ein Jahr befristet genehmigt werden. „Es gibt für die Unternehmer die Möglichkeit, für ein weiteres Jahr um eine Verlängerung anzusuchen, was dann wiederum in den Zuständigkeitsbereich des Verkehrs- und Stadtplanungsausschusses fällt“, führt Puchebner aus.

Gerne werde man den Vorschlag der Neos zur Diskussion stellen.

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