Schweinefleisch-Affäre: Bürgermeisterin wehrt sich

Entrüstet ist SP-Bürgermeisterin Ursula Puchebner über Vorwürfe aus den Reihen der ÖVP, dass sie angeordnet habe, in Amstettner Kindergärten dürfe beim Mittagessen kein Schweinefleisch mehr angeboten werden.

Hermann Knapp
Hermann Knapp Erstellt am 06. September 2017 | 19:33
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Bürgermeisterin Ursula Puchebner versuchte den FP- Vertretern zu erklären, warum im mittelfristigen Finanzplan 21 Millionen Euro für das Bad vorgesehen sind.
Foto: NOEN

Laut APA-Meldung hat VP- Nationalrat Hanger diesen Vorwurf erhoben und von Puchebner verlangt, das abzustellen.  “Die SPÖ-Bürgermeisterin von Amstetten muss ihre Entscheidung zurück nehmen. Es kann nicht sein, dass fadenscheinige Argumente herangezogen werden, um Schweinefleisch generell aus unseren Kindergärten zu verbannen – das führt in eine Richtung, die wir in NÖ keinesfalls wollen”, wird Hanger von der APA zitiert.

Puchebner betont In einem Schreiben an die zuständige Landesrätin und die zuständigen Abteilungen beim Land (offener Brief anbei), dass weder sie noch die Sozialabteilung der Stadt je eine Anweisung gegeben hätten, dass keine Schweinefleisch mehr angeboten werden dürfe. Sie seien darüber auch nicht informiert worden. Das sei eine alleinige Entscheidung der Kindergartenleiterin am Krautberg gewesen, die ja eine Landesbedienstete sei.