Sendemast bei der Ostarrichi-Kaserne errichtet

Amstetten: Endlich gute Handyverbindung für Soldaten. FPÖ sieht das als ihren Verdienst.

Erstellt am 07. November 2021 | 04:05
440_0008_8220136_ams44ams_am_sendemast.jpg
Gemeinsam mit AUF-Personalvertreter Vizeleutnant Mathias Wutscher besuchten FPÖ-Gemeinderat Christian Schrammel, Bezirksparteiobfrau Edith Mühlberghuber und der geschäftsführende Bezirksparteiobmann Alexander Schnabel die Ostarrichi-Kaserne und testeten den Handyempfang.
Foto: FPÖ

Ein neuer Sendemast sorgt seit Kurzem in der Ostarrichi-Kaserne für gute Handyverbindung. Das war bislang nämlich nicht der Fall. „Dem Bundesheer ist es wichtig, den Rekruten und den Kadern eine zeitgemäße Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Schon seit 2018 werden entsprechende Maßnahmen gesetzt. In Amstetten hatten wir allerdings anhaltende Pro bleme mit einem Funkloch. Es folgten Untersuchungen mit A1, um das zu verbessern“, erklärt Brigadier NÖ Militärkommandant Martin Jawurek.

Seit Anfang Oktober seien die Verbindungsschwierigkeiten dank des neuen Mastes nun Vergangenheit. „Bei der Installation konnten wir übrigens auf viele Eigenleistungen, etwa durch das Pionierbataillon 3, zurückgreifen“, betont Jawurek.

Aus Sicht von FPÖ-Nationalrätin Edith Mühlberghuber hat „den Stein für einen Mobilfunkausbau im Raum Ostarrichi-Kaserne aber erst unsere parlamentarische Anfrage ins Rollen gebracht. Darum wurde nun in Schönbichl endlich ein Sendemast errichtet.“

Die Ostarrichi-Kaserne ist ein großer Dienstgeber in der Region – mit rund 200 Berufssoldaten und 300 Grundwehrdienern. Für sie alle war es, aufgrund der schlechten Verbindung, nach Dienstschluss fast unmöglich, Kontakt zur Außenwelt zu halten. „Besonders für Rekruten, die in den ersten Ausbildungswochen die Kaserne nicht verlassen dürfen, war das natürlich eine Misere“, sagt Mühlberghuber.

Durch den neuen Mast könnten die jungen Männer und Frauen nun aber problemlos mit ihren Familien zuhause in Verbindung treten.

Auch Amstettens FPÖ-Stadtparteiobmann Christian Schrammel ist zufrieden: „Denn von der besseren Verbindung profitieren nicht nur die Soldaten in der Kaserne, sondern auch die Anrainer in Schönbichl.“