Stadtentwicklung: Nummer Eins ist Ziel

Erstellt am 17. November 2014 | 11:05
Lesezeit: 3 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_6034513_ams47ams_europan_erklaeren.jpg
Foto: NOEN, Schlemmer
In den neuen Stadtvierteln sollen Wohnungen, Gesundheits- und Forschungseinrichtungen entstehen.
Werbung
Auch wenn es einen genauen Plan für die neuen Stadtviertel noch nicht gibt, so viel steht schon fest: Auf vier Projektflächen (siehe Grafik unten links) soll vor allem drei Nutzungsformen Raum gegeben werden: Wohnen, Gesundheit und Forschung. Beim Wohnen möchte man neben herkömmlichen Wohnungen auch auf neue Formen, etwa das betreute Wohnen, Rücksicht nehmen.

440_0008_6034669_ams47ams_europan_neu.jpg
Die blau und grün eingefärbten Flächen zeigen die neuen Stadtteile, die bis 2030 entstehen sollen. Die Projektflächen 1 und 2 könnten schon ab 2017 bebaut werden. Die größte Projektfläche 3 könnte 2018 und 3a von 2025 bis 2030 gestartet werden, Projektfläche 4 wäre ab 2020 zur Bebauung frei. Foto: BLAU
Foto: NOEN, BLAU

Beim Thema Gesundheit streben die Verantwortlichen Großes an. Man möchte Gesundheitsstandort Nummer Eins im westlichen Niederösterreich werden und mit diversen Einrichtungen den Ambulanzdienst entlasten.

„Wir stehen dabei nicht in Konkurrenz zum nahen Landesklinikum, sondern sind um Synergieeffekte bemüht“, erklärt Sterlike. Es sollen etwa Medical Health Care-Einrichtungen geschaffen werden. „Gespräche in der Gesundheitsbranche laufen dahingehend schon sehr vielversprechend“, sagt der ÖBB Immobilien-Sprecher.

„Haben Wunsch nach einer Fachhochschule deponiert“

Die dritte Nutzungsform – Forschung, Entwicklung und Bildung – soll einerseits den Erweiterungsbedarf von Unternehmen decken, andererseits gibt es auch im Bildungswesen Bestrebungen

„Wir haben im bundesweiten Bildungsplan den Wunsch nach einer Fachhochschule deponiert“, informiert Bürgermeisterin Ursula Puchebner. Sie gibt sich hierbei aber noch zurückhaltend: „Man weiß aktuell im Bildungswesen nicht, wo die Reise hin geht. Es ist gerade völlig im Umbruch, da kann sich vieles noch ändern.“

Auf der Projektfläche 1 (siehe Grafik) könnte schon kurzfristig, ab 2017, zu bauen begonnen werden, „denn ab da sind die ersten Flächen verfügbar“, erklärt Vlay. Dieser Teil soll ein attraktives „Tor zur Stadt“ darstellen. Mögliche Nutzungen umfassen Gesundheitseinrichtungen, Wohnungen und ein Hotel.

Erweiterung des Schulcampus ist angedacht

Die Projektfläche 2 wäre auch ab 2017 bebaubar. Mögliche Nutzungen sehen Büros und Logistikräumlichkeiten vor. Der größte Teil, die Projektfläche 3, gibt Raum für Wohnungen sowie Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungseinrichtungen. „Hier ist auch eine Erweiterung des Schulcampusprojekts angedacht“, informiert Stadtbaudirektor Manfred Heigl. Der Bau könnte schon 2018 starten.

Die Projektfläche 3a entlang der Umfahrung wird im Leitbild für Büros und Dienstleistungsbetriebe freigehalten – hier dauert eine Umsetzung aber noch bis mindestens 2025.

Auf der letzten Fläche 4 an der Roseggerstraße in der Nähe des CCA sollen ab 2020 Wohnungen und Büros entstehen.
Werbung