Tote Fische im Gschirmbach: Schüler schlugen Alarm. Schülerinnen schlugen bei Polizei Alarm und verhinderten damit Schlimmeres.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. September 2019 (04:24)
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Gegen 13.45 Uhr riefen zwei Schülerinnen bei der Polizei an und meldeten, dass sie im Gschirmbach zwei tote Fische entdeckt hätten. Die Beamten leiteten natürlich sofort Erhebungen ein und im Zuge einer Begehung wurde eine gräuliche Flüssigkeit im Bach entdeckt.

Auch der Verursacher der Verunreinigung wurde rasch ausgeforscht. Auf einem Firmengelände tropften Schmier- Schleifmittel aus einem Alteisencontainer in einen Ölabscheider und gelangten von diesem über ein Abflussrohr in das Gewässer.

Lob für vorbildliches Verhalten

Natürlich wurde der Ölabscheider umgehend gereinigt und sichergestellt, dass keine weiteren Schmiermittel mehr in den Bach gelangen konnten.

Die Verunreinigung des Gewässers hielt sich zum Glück in Grenzen. Insgesamt wurden drei tote Fische entdeckt.

„Ich möchte den beiden Schülerinnen aber ein großes Lob aussprechen. Sie haben sich vorbildlich verhalten und mit ihrer Meldung an die Polizei absolut richtig gehandelt und damit Schlimmeres verhindert“, sagt Bezirkshauptfrau Martina Gerersdorfer.