Trio sitzt wegen Rauferei nach Discobesuch vor Gericht. Fäuste flogen nach Discobesuch, ein Opfer wurde gebissen. Zeugen bleiben dem Prozess fern.

Von Claudia Stöcklöcker. Erstellt am 04. September 2018 (04:22)
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Schwierig gestaltet sich die Wahrheitsfindung in einem Prozess gegen drei Amstettner. Wie berichtet, wird einem 27-Jährigen und zwei Mitangeklagten (28 und 37 Jahre alt) schwere, teils wechselseitige Körperverletzung zur Last gelegt.

„Drei Mal hat er mich gebissen“

In einer Disco sollen der 27-Jährige und der 28-Jährige im Sommer 2017 den Drittangeklagten mit Fäusten malträtiert haben. Mit gebrochenem Mittelfinger endete der Konflikt für den 27-Jährigen, mit Hämatomen für den 37-Jährigen.

„Ich bin gelaufen, so schnell ich konnte. Sie haben mich eingeholt und geschlagen. Ich bin zu Boden gegangen“, erzählte der 37-Jährige bereits am ersten Verhandlungstag. Zugebissen haben soll der 27-Jährige noch bei einem anderen Vorfall. „Drei Mal hat er mich gebissen und mir einen Schlag versetzt, ich habe einen Zahn verloren“, erklärte das Opfer bereits vor Gericht. Dem 28-Jährigen wird auch noch Sachbeschädigung vorgeworfen. Er soll eine Flasche durch die Scheibe in ein Auto geworfen haben.

Zeugen blieben dem Prozess unentschuldigt fern. Der Richter verhängte saftige Ordnungsstrafen und vertagte. Im Herbst wird fortgesetzt.