Ursula Puchebner zieht sich aus der Politik zurück. Am Dienstag-Abend informierte Ursula Puchebner den Stadtparteiausschuss der SPÖ Amstetten darüber, dass sie für keine politischen Ämter mehr zur Verfügung steht. SPÖ steht für Verhandlungen mit ÖVP bereit.

Von Peter Führer. Erstellt am 29. Januar 2020 (09:32)
Ursula Puchebner
Führer

Der Ausgang der Gemeinderatswahl am 26. Jänner war für die SPÖ Amstetten eine mehr als schmerzliche Niederlage. Ursula Puchebner trat deshalb am Dienstag vor das entsprechende Gremium der SPÖ Amstetten und zog für sich persönlich die Konsequenzen aus der Niederlage. Sie wird in Zukunft für keine politische Funktion mehr zur Verfügung stehen und sich aus der Politik zurückziehen.

Puchebner: „Über zwei Jahrzehnte habe ich mein Leben der Politik in meiner Heimatstadt Amstetten gewidmet. Gemeinsam konnten wir viel bewegen und unsere Stadt weiterentwickeln. Deshalb schmerzt mich das schlechte Abschneiden bei der Gemeinderatswahl natürlich umso mehr. Als Spitzenkandidatin übernehme ich dafür aber die volle Verantwortung und werde mich deshalb aus der Politik zurückziehen. Ich möchte mich bei allen Amstettnerinnen und Amstettnern bedanken, von denen ich in den letzten Tagen viel Zuspruch und Kraft bekommen habe. Des Weiteren gilt mein Dank meinen zahlreichen politischen Weggefährten, die im Laufe der Jahre wie eine zweite Familie für mich geworden sind. Allen voran aber ein großes „Danke“ an meinen Mann Herbert und meine Tochter Katharina, wie auch an meine Großfamilie, die mich bedingungslos unterstützt haben und immer an meiner Seite waren. Für die SPÖ Amstetten gilt es jetzt, nach einer ausführlichen Analyse des Ergebnisses die richtigen Schlüsse zu ziehen. Nun muss ein neues, schlagkräftiges Team gebildet werden. Dann kann die SPÖ zuversichtlich in die Zukunft blicken. Dafür wünsche ich meinen Freundinnen und Freunden viel Kraft und Mut.“

SPÖ steht für Verhandlungen bereit

Der Stadtparteiausschuss hat sich dazu entschlossen, für offene Verhandlungen mit der Volkspartei zur Verfügung zu stehen, sollte es ein Angebot der Volkspartei dazu geben.