Vandalen wüteten am Jakobsbrunnenweg. Unbekannte Täter demolierten in der Vorwoche Bänke am Jakobsweg und traten auf die Mülleimer ein.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 17. Juli 2018 (05:05)
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Hermann Knapp

Zurzeit häufen sich in der Stadt wieder die Vandalenakte. In der Vorwoche rissen Rowdys am Jakobsbrunnenweg das Holz von den Sitzbänken und schleuderten es die Böschung hinunter. Offenbar hatten sie es auf die gußeisernen Seitenteile der Schönbrunner Bänke abgesehen, denn diese ließen sie mitgehen. Vermutlich werden sie in absehbarer Zeit in privaten Gärten im In- oder Ausland stehen.

Auch Rad-Diebstähle häufen sich

Ihre Zerstörungswut ließen die unbekannten Täter aber auch an den Abfalleimern entlang des Jakobsbrunnenweges aus. „Wir wissen wirklich nicht mehr, was wir noch tun sollen. Die Plastikeimer, die wir früher verwendet haben, hat man uns regelmäßig angezündet. Auf die Metalleimer wird so lange eingetreten, bis sie völlig deformiert sind“, sagt der Kommandant der Stadtpolizei Johann Hellinger und verweist darauf, dass das letztlich alles auf Kosten der Steuerzahler gehe, da für die Reparatur ja die öffentliche Hand aufkommen müsse. „Ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum jemand so wenig Respekt vor fremden Eigentum hat“, sagt Hellinger.

Aber nicht nur Vandalismus hält die Stadtpolizisten derzeit auf Trab. Auch die Raddiebstähle häufen sich. „Fast jede Woche bekommen wir da derzeit Anzeigen. Erfreulicherweise ist es uns auch schon gelungen, etliche Täter auszuforschen. Wir raten aber auf jeden Fall allen, die ihr Rad auf öffentlich zugänglichen Plätzen abstellen, es mit einem hochwertigen Schloss zu sichern“, sagt Hellinger.

Die Stadtpolizei hat in den letzten Wochen auch die Fußstreifen in der Innenstadt intensiviert. „Aber wir können natürlich nicht überall zugleich sein.“

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