Verbesserungen für Senioren Thema bei Stammtisch

Stadt Amstetten will Angebote für Senioren verbessern und Generationen verbinden.

Erstellt am 04. November 2021 | 04:36
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Beim Pflegestammtisch berieten Stadt, Sozialpartner und Seniorenvertreter über Angebote für die älteren Menschen in der Stadt.
Foto: Stadtgemeinde

Zu einem runden Tisch zum Thema „Senioren“ lud die Stadt in der Vorwoche Sozialpartner und Seniorenvertreter ein. Dabei wurde erhoben, welche Angebote es schon gibt, vor allem aber, was die älteren Bewohner der Stadt sich noch wünschen und brauchen. „Es ist uns wichtig, Vertreter der Senioren zu hören, um bewusst auf die Probleme der Menschen eingehen und ihre Lebensqualität verbessern zu können“, sagt Vizebürgermeister Markus Brandstetter (ÖVP).

Themen beim runden Tisch waren generationenübergreifende Wohnformen, Tagesbetreuung, Freiwilligenarbeit in Amstetten aber auch Themen wie Alterseinsamkeit oder die oftmals fordernde Betreuung von Angehörigen. Klar wurde bei der Diskussion, dass sich die Senioren, gerade nach der Pandemie, in der Stadt zusätzliche Orte wünschen, wo sie zusammenkommen und Aktivitäten setzen können. „Da werden wir auch mit der Gastronomie reden, und versuchen wöchentliche Treffpunkte zu generieren“, verspricht Brandstetter. Er will die Senioren aber auch besser vernetzen, um sie auf schon bestehende Angebote hinzuweisen. „Wir werden ihnen dafür eine Seite in der Gemeindezeitung und auch Platz auf unseren Internetseiten zur Verfügung stellen“, sagt der Vizebürgermeister.

Angesprochen wurde beim runden Tisch auch die oft prekäre Personalsituation bei den Betreuungsorganisationen. „Das zeigt, wie wichtig es ist, das Ehrenamt zu betonen. Da wollen wir gerade auch Menschen, die in die Pension wechseln, dafür motivieren“, betont Brandstetter. Große Hoffnung setzt er auf das Generationenwohnen. Ein Projekt ist da ja im Schwesternturm angedacht. „Ich glaube, dass das ein zukunftsweisender Ansatz ist, mit dem wir die Vereinsamung von Senioren verringern können und der sicher auch für Jungfamilien ein Gewinn sein wird.“