Verkehrskollaps! Schnee führte zu Chaos. Kilometerlange Staus auf der Autobahn, viele Feuerwehren aus dem Bezirk Amstetten standen im Dauereinsatz.

Von Peter Führer. Erstellt am 19. Dezember 2017 (05:57)
Feuerwehr Oed
Auch die Straßen in der Gemeinde Oed verwandelten sich durch den Schneefall in eine Rutschbahn. Viele Autofahrer hatten mit den ungewohnten Bedingungen zu kämpfen und blieben mit ihren Fahrzeugen im Schnee stecken. Es kam auch immer wieder zuUnfällen.

Der in der Nacht von Sonntag auf Montag einsetzende Schneefall sorgte auf den Straßen des Bezirks für Chaos.

Auf der Westautobahn blieben immer wieder Lkws und Fahrzeuge hängen. Die A1 war in der Zeit von 0.30 Uhr bis 8.30 Uhr zwischen St. Valentin und Amstetten West in beiden Fahrtrichtungen nur im Schritttempo passierbar, einzelne Ausfahrten wurden von hängengebliebenen Lkws blockiert.

Bezirksfeuerwehr Amstetten
Schneechaos auf der Autobahn: Die Feuerwehr war im Großeinsatz um hängengebliebene Autos zu bergen. Ein Pkw krachte in einen Lastwagen. Der Unfall legte die A1 Montagfrüh stundenlang lahm.

Am St. Valentiner Berg war die A1 Richtung Wien wegen mehrerer hängengebliebener Lkws ab 1 Uhr mehrere Stunden gesperrt. Der Stau weitete sich in den Morgenstunden rasch auf eine Länge von zehn Kilometern aus. Die Autolenker wurden vom Roten Kreuz versorgt.

Schwertransporter kam ins Schleudern: 200 Liter Diesel flossen aus

Chaos herrschte auch auf der Autobahn bei Oed. Auf der Richtungsfahrbahn Wien wurde die Ausfahrt von 1.10 Uhr bis 8 Uhr von einem havarierten Schwertransporter blockiert. Kaum war dieser abgeschleppt, blieb ein anderer Lkw hängen.

Auf der Richtungsfahrbahn Linz kam um 2.40 Uhr bei Oed ein rumänischer Schwertransporter mit zirka 60 km/h ins Schleudern und blieb quer über die gesamte Fahrbahn hängen. Ein nachfolgender Pkw krachte in das Zugfahrzeug. 200 Liter Diesel flossen aus und wurden von der Asfinag gebunden. Es kam zu einem elf Kilometer langen Stau.

Wie viele Feuerwehrer im Einsatz waren, wo es noch zu Verkehrsbehinderungen kam und wann sich der Stau schließlich auflöste, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der NÖN.