Volksschule ist zu klein und auch zu alt. Stadt muss das Haus entweder sanieren und zubauen, oder aber auch Neubau an anderem Standort steht im Raum.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 01. August 2017 (05:40)
Zu hohe Klassenräume, sanierungsbedürftige Leitungen, fehlende Räumlichkeiten: Die Volksschule Preinsbacher Straße ist baulich gesehen ein Sorgenkind der Stadt.
NOEN, Kovacs

Die Sanierung der Volksschule in Allersdorf läuft gerade, doch der Stadt steht schon das nächste große Projekt ins Haus: Die Volksschule Preinsbacher Straße, die zuletzt 1987/88 renoviert wurde, entspricht nicht mehr den Anforderungen einer modernen Schule.

„Die Klassenräume sind hoch, was einen enormen Lärmpegel verursacht. Es gibt die aus der Errichtungs-/Sanierungszeit stammenden langen hohen Gänge. Heizung, Fenster, elektrische Leitungen müssten saniert werden. Es fehlen Aufenthaltsräume, Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung, Lehrerarbeitsplätze bzw. Räumlichkeiten für die adäquate Umsetzung der modernen pädagogischen Konzepte“, berichtet Bürgermeisterin Ursula Puchebner.

Außenbereich ist sehr begrenzt

Direktorin Christine Schmutz und ihr Team leisteten zwar im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten hervorragende Arbeit, stießen aber langsam an die Grenze des Machbaren.

Derzeit gibt es neun Klassen in der VS Preinsbacher Straße und drei Gruppen Nachmittagsbetreuung mit rund 75 Kindern. Es ist damit zu rechnen, dass es noch zu einer Erhöhung der Schülerzahl kommt, wenn sich das Siedlungsgebiet „In der Luft“ weiter entwickelt.

„Auch der Außenbereich der Schule ist sehr begrenzt. Es wird zwar derzeit der Sportplatz der Salesianer Don Boscos mit genützt, das ist aber langfristig keine Lösung und es gibt auch zu wenig Parkplätze“, nennt Puch ebner weitere Probleme.

 Drei Varianten werden diskutiert

 Für die SPÖ stehen drei mögliche Varianten im Raum: Die erste wäre ein Ausbau des Dachgeschoßes und eine Überbauung des Turnsaales. „Da müsste man zuvor aber die statische Machbarkeit prüfen und es ist fraglich, ob wir damit die nötigen Raumkapazitäten schaffen und alle gesetzlichen Vorschriften erfüllen könnten. Es müsste ja auch die Barrierefreiheit gegeben sein“, sagt Puchebner. Zudem würde bei dieser Variante die Schaffung der nötigen Freiflächen sicher schwierig.

Welche weiteren Varianten in Betracht gezogen werden, lest ihr in der aktuellen Ausgabe der NÖN.