Whatsapp-Gerüchte: Verdachtsfall bestätigte sich nicht. Am Dienstagnachmittag machte in Amstetten das Gerücht die Runde, es gäbe in der Stadt einen Coronavirus-Verdachtsfall, offenbar verursacht durch einen unbedachten Eintrag in einer Whatsapp-Gruppe.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 11. März 2020 (09:20)
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Dem ist aber nicht so. "Es gibt im Augenblick keinen bestätigten Verdachtsfall. Das kann sich aber natürlich aber jederzeit ändern", sagte Bürgermeister Christian Haberhauer am Mittwochvormittag. Er ruft die Leute auf, nicht in Hysterie zu verfallen, sondern ruhig zu bleiben und auch auf die Behörden zu vertrauen. "Wir werden alle Informationen rechtzeitig hinausgeben."

Für den einzelnen sei es wichtig, auf Hygiene zu achten, sich also vermehrt die Hände zu waschen und auch auf unnötigen Körperkontakt zu verzichten.

Wie es mit den Veranstaltungen in der Stadt weitergeht - etwa dem F13-Ball, aber auch den Events in der Pölzhalle - wird heute entschieden. "Wir warten da noch auf den genauen Wortlaut des Erlasses der Bundesregierung", sagt Haberhauer. Die Veranstaltungen der Frauenkulturwoche "ars femina" werden voraussichtlich wie geplant abgehalten, da dort nicht über 100 Besucher zu erwarten sind.

Absagen von Veranstaltungen gibt es auch schon von anderen Gemeinden:

In Neuhofen ist der große Ostermarkt abgesagt, der am Wochenende, 14. und 15. März stattfinden sollte.

In Ertl wurde das Benefizkonzert für den Neubau des Feuerwehrhauses am 21. März abgesagt. Dafür soll es einen neuen Termin geben.

In Seitenstetten ist die Jahreshauptversammlung des Seniorenbundes am 13.3. (mit mehr als 200 Besuchern) abgesagt.

In Oed ist die "Ladies Night" der ÖVP, die am 13. März im Sturmhof stattfinden sollte, abgesagt.