Wurzeln sind die größte Gefahr für Gasleitungen. Mit Gasspür-Geräten werden im Bezirk Gasleitungen auf Dichtheit überprüft werden.

Erstellt am 14. Mai 2018 (09:59)
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Gasspürer Franz Hintermayer
Netz NÖ / Moser

Undichte Gasleitungen sind ein Horrorszenario für jede Gemeinde. Damit es nicht dazu kommt, sind ab 14. Mai im Bezirk die Gasspürtrupps der Netz NÖ GmbH, einer Tochter der EVN AG, unterwegs. „Mithilfe von empfindlichen Geräten überprüfen wir die Gasleitungen zuverlässig auf Dichtheit“, erklärt Gasspürer Franz Mayrhofer.

Konkret wird in Amstetten, Ennshafen, Ernsthofen, Neufurth, St. Valentin, Weistrach, Windpassing und Winklarn der Zustand von rund 110 Kilometern Gasleitung überprüft – und das bis zum Anschlusskasten des jeweiligen Gebäudes. „Im Einzelfall müssen wir auch das ein oder andere Privatgrundstück betreten“, bittet Mayrhofer die Besitzer um Verständnis.

Je nach Rohrmaterial wird eine Gasleitung alle zwei bis neun Jahre überprüft. Dabei werden auch die Leitungstrassen auf mögliche Veränderungen (neue Einbauten) und auf Bewuchs kontrolliert. „Die größten Feinde unserer Leitungen sind die Wurzeln großer Bäume und Sträucher und natürlich Baggerschaufeln“, sagt Mayrhofer und empfiehlt vor sämtlichen Baumaßnahmen Kontakt mit dem Service Center der Netz NÖ aufzunehmen. Dort liegen Pläne mit allen Leitungen auf.