Angebohrte Gasblase: Sperrzone aufgehoben. Der Einsatz wegen der angebohrten Gasblase in der Gemeinde St. Pantaleon-Erla im Bezirk Amstetten ist seit Dienstagabend auch für die Feuerwehr beendet.

Erstellt am 27. Juli 2011 (11:54)
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Nachdem auch bei der Messung um 22.00 Uhr keine Gaskonzentration mehr festgestellt wurde und der Zement fertig ausgehärtet war, habe man die wegen akuter Explosionsgefahr verhängte Sperrzone aufgehoben, teilte Einsatzleiter Gerhard Haider von der Feuerwehr am Mittwoch mit.

Die evakuierte Bewohnerin wurde noch am Abend informiert, wollte laut Haider aber erst heute, Mittwoch, wieder in ihr Haus zurückkehren. Dann werde auch die EVN kommen und den Strom wieder anschließen.

Um völlig sicher zu gehen, werden die Einsatzkräfte auf Anraten der OMV-Experten, die das Bohrloch abgedichtet hatten, aber noch weitere Messungen durchführen. In den kommenden vier Tagen sollen daher noch zweimal täglich die Werte erhoben werden, kündigte der Einsatzleiter an.

Im Zuge von Tiefenbohrungen für Erdwärme auf einer Baustelle wurde am Montagnachmittag in 99 Metern Tiefe eine größere Methangasblase angebohrt. Aus dem Bohrloch strömte massiv Gas aus, weshalb akute Explosionsgefahr herrschte und ein nahe gelegenes Haus sowie eine Baustelle evakuiert wurden und man eine Sperrzone einrichtete. Experten der OMV verschlossen die Gasblase dann Dienstagmittag mit einer Kalisalzlösung und füllten das Bohrloch anschließend mit Zement auf.