Verkehrsanstieg in Mauer sorgt für Unmut

Volkspartei will Befragung für Anrainer an der Eichenstraße übernehmen, SPÖ verweist auf Gespräche und Analysen.

Erstellt am 24. Juli 2019 | 05:12
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7633552_ams29ams_neue_wege_mauer_gedreht.jpg
Ortsparteiobmann Manuel Scherscher und die VP Amstetten werden sich den Wunsch der Eichenstraßen-Bewohner nach Einführung einer 30er-Zone genauer ansehen und eine Bürgerbefragung vor Ort starten.
Foto: Volkspartei

Anhaltender Durchzugsverkehr sorgt bei Anrainern im Grätzel rund um die Eichenstraße in Mauer für Unmut. Dieser hat in den letzten Jahren dauerhaft mit der Errichtung mehrerer Wohnhausanlagen im Bereich des alten Fußballplatzes und am westlichen Ortsrand eingesetzt.

Viele nutzen diese Verkehrsroute nun nämlich, um auf kürzestem und schnellstem Wege zum Weißen Kreuz und von dort weiter in die Arbeit zu kommen.

Für die Anrainer gibt es aus diesem Grund laut der ÖVP einen Wunsch: die Einführung einer 30er-Zone und verstärkte Überwachung.

Wie die Volkspartei in einer Aussendung behauptet, habe die Stadtregierung einer Nachbarschaftsinitiative nahe gelegt, eine Bürgerbefragung durchzuführen. Danach werde man sich mit der Problematik wieder befassen.

ÖVP übernimmt Befragung

VP-Ortsparteiobmann Manuel Scherscher erklärt dazu: „Wir müssen den Veränderungen in den Wohngebieten Rechnung tragen und mit den Anrainern Lösungen finden. Der Bürger kann nicht laufend als Bittsteller vor den Toren des SPÖ-Rathauses stehen und mit einem Arbeitsauftrag wieder heimkehren. Wir werden daher als ÖVP diese Befragung für die Anrainer übernehmen und in den kommenden Wochen von Haus zu Haus gehen. Die Ergebnisse werden dann in den Verkehrsausschuss mitgenommen. Ich denke, dies ist die einzig richtige Form mit den Anliegen der Menschen umzugehen.“

Die SPÖ-Fraktion und Mauers Ortsvorsteher Bernhard Wagner betonen, dass man die Verkehrssituation in der Eichenstraße in Mauer genau im Blick habe. Deswegen hat Wagner bereits eine Verkehrsmessung in Auftrag gegeben, um handfeste Fakten vorliegen zu haben, die bei der Entscheidung zum weiteren Vorgehen helfen werden.

Messung im August

Durchgeführt werden soll diese Messung im August. „Ich habe über eine mögliche 30er-Zone auch schon mit einem Bürger gesprochen, der mit seinem Anliegen und einer Unterschriftenliste zu mir gekommen ist. Im Gespräch sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass aufgrund der Siedlungsstruktur ohnehin kaum schneller als 30 gefahren wird“, erklärt Bernhard Wagner. Nichtsdestotrotz werde man die Situation genau analysieren.

Das Gerücht bezüglich einer Bürgerbefragung, die die Bewohner auf SPÖ-Vorschlag durchführen sollen, kann die SPÖ nicht bestätigen.