Radwegenetz in der Potentialregion Amstetten soll ausgebaut werden

Gemeinden der Potentialregion Amstetten starteten in die Planungsphase für den Radwegeausbau.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 13:48
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Nahmen an der Startveranstaltung teil (von links): Anna Fink (ST3), Walter Öhlzelt (ST3), Peter Ebner (Vizebürgermeister Winklarn), Anita Hagler (Ardagger), Paul Kleindl (Viehdorf), Maria Kogler (Bürgermeisterin Neuhofen), Friedrich Pallinger (Bürgermeister Zeillern), Hannes Hinterbuchinger (Amtsleiter Winklarn), Bernhard Zehetgruber (Mobilitätsmanagement Mostviertel der NÖ.Regional), Wolfgang Voglauer (IKW), Christoph Haselsteiner (Bürgermeister St. Georgen/Y.), Markus Brandstetter (Vizebürgermeister Amstetten), Georg Hahn (Amtsleiter St. Georgen/Y.), Cornelia Kaufmann (Stadtwerke Amstetten), Rosemarie Demel (Euratsfeld), Johann Engelbrechtsmüller (Vizebürgermeister Euratsfeld), Richard Pouzar (RU7), Thomas Wiesmann (STBA6) und Dieter Stadlbauer (Stadtgemeinde Amstetten).
Foto: Thomas Leitsberger/Stadtgemeinde Amstetten

Im Rahmen der Förderrichtlinie für den Radwegebau des Landes Niederösterreich wurden, wie die NÖ Regional berichtet, 37 Regionen mit besonderem Potential für den Alltagsradverkehr ermittelt.

Die Gemeinden Amstetten, Ardagger, Euratsfeld, Neuhofen, St. Georgen/Ybbs, Viehdorf, Winklarn und Zeillern bilden die Potentialregion Amstetten und werden in der Radwegplanung gemeindeübergreifend betrachtet, um ein möglichst lückenloses Netz an Radverbindungen sicherzustellen. Der Planungsprozess wurde im Rathaussaal Amstetten offiziell begonnen.

In der Auftaktveranstaltung des Mobilitätsmanagements Mostviertel der NÖ.Regional und des Landes NÖ wurden die Bürgermeister und Gemeindevertreter über den Planungsprozess und die Radweg-Förderrichtlinie informiert. Fördersätze bis 60 beziehungsweise 70 Prozent wurden seitens Land in Aussicht gestellt.

Der Bestand von Radweg-Infrastruktur und bereits in Planung befindliche Projekte wurden vom beauftragten Planungsbüro IKW skizziert. In den nächsten Wochen werden verstärkt Einzelgespräche mit den Gemeinden geführt, um die Detailschärfe der Planung zu erhöhen. Ziel des Prozesses ist es, Baumaßnahmen der nächsten Jahre bereits mit Grobkosten hinterlegt und in Abstimmung mit benachbarten Gemeinden priorisiert zu definieren. Konkrete Radwegeprojekte können von den Gemeinden ohne Zeitverzögerung zur Förderung vorgelegt werden.