Neun neue Bauparzellen in Wallsee-Sindelburg. Die Marktgemeinde Wallsee-Sindelburg schließt an der Edelweißstraße neue Baugründe auf. Zudem wird die Blumenstraße erneuert und erhält einen Gehsteig.

Von Peter Führer. Erstellt am 03. September 2019 (05:18)
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Bürgermeister Johann Bachinger berichtet über die Aufschließung von neun Bauparzellen an der Edelweißstraße. Die Nachfrage nach Baugründen in Wallsee-Sindelburg ist ungebrochen hoch.
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Um das Angebot an Wohnraum zu erweitern, schließt man insgesamt neun Bauparzellen zwischen der Kirche und der Schule an der Edelweißstraße auf. Die Edelweißstraße wird zudem verbreitert und verlängert. Im Zuge der Aufschließung erhält der Kanal einen neuen, größeren Strang und wird teilweise auf 4 Meter gelegt. „Dadurch sind für die neuen Häuser keine Pumpen notwendig“, erklärt Bürgermeister Johann Bachinger.

Die Parzellen werden großteils zwischen 800 und 850 Quadratmeter haben. Für die bald aufgeschlossenen „Lanzinger“-Gründe, die sich im Privatbesitz befinden, gebe es bereits viele Interessenten. „Wenn Grundbesitzer mehr Gründe zur Verfügung stellen würden, könnte man diese sicher auch rasch verkaufen. Die Nachfrage ist weiter sehr groß. Man kommt aber immer schwieriger zu Baugründen.

Das hängt damit zusammen, dass die verkaufenden Grundbesitzer gleich einmal 18 Prozent Immobilienertragssteuer und viele weitere Abgaben leisten müssen. Ich hoffe, dass in diesem Bereich der neuen Regierung Lösungen einfallen“, fügt Bachinger hinzu.

„Ich bin auch der Meinung, bei uns gehört wie in Oberösterreich eine Infrastrukturabgabe für unbebaute Grundstücke bezahlt und die gehört den Kanalbenutzern zurückgegeben, die müssen nämlich dadurch mehr für den Kanal zahlen.“

Nach der Aufschließung steht übrigens ein weiteres Bauprojekt in Wallsee-Sindelburg bereits auf dem Programm: die Erneuerung der Blumenstraße. Diese erhält im Zuge der Arbeiten einen Gehweg. „Das soll die Sicherheit, vor allem für Kinder auf dem Schulweg“, erhöhen“, klärt Bürgermeister Bachinger auf. Für die Arbeiten an der Blumenstraße nimmt die Gemeinde 186.000 Euro in die Hand.