Arbeitslosigkeit im Bezirk Amstetten steigt. Es gibt positive Signale, doch die Lage bleibt weiterhin angespannt. Bei unter 25-Jährigen ging Arbeitslosigkeit aber zurück. Das AMS setzt auf Corona-Joboffensive.

Von Peter Führer. Erstellt am 10. März 2021 (05:22)
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„Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Amstetten bleibt weiterhin trotz erster positiver Signale hoch“, analysiert Amstettens Harald Vetter, Geschäftsstellenleiter des Arbeitsmarktservice (AMS) Amstetten.

Amstettens AMS- Geschäftsstellen- leiter verweist auf die aktuell laufende Corona-Joboffen- sive. Damit will das Arbeitsmarktservice Kunden unter- stützen.
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Insgesamt waren mit Ende Februar beim AMS Amstetten 2.779 Personen (1.192 Frauen, 1.587 Männer) arbeitslos vorgemerkt. Mit einer Steigerung von plus 14,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres fiel der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bezirk erstmals seit fast einem Jahr niedriger aus als im NÖ Durchschnitt (plus 15,6 Prozent).

„Mit der Ende vergangenen Jahres gestarteten Corona-Joboffensive wollen wir arbeitslose Kunden des AMS Amstetten bei der Aus- und Weiterbildung in zukunftsträchtigen Berufen und im betriebsnahen Bereich unterstützen, um die Arbeitslosigkeit rasch und nachhaltig zu reduzieren. Im Bezirk sind im Vergleich zum Vormonat um 42 vorgemerkte Personen mehr in einer Aus- oder Weiterbildung des AMS und nutzen so ihre Chancen auf einen erfolgreichen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt“, erklärt Vetter.

Erfreulich sei der Rückgang bei den unter 25-Jährigen (- 2,2 Prozent) gegenüber Februar 2020. Ebenso haben sich um 157 Personen weniger beim AMS arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr im Februar.