Topothek Biberbach: Knapp 4000 Fotos und Dokumente online gestellt

Erstellt am 24. Mai 2022 | 06:46
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8342644_ams18bib_topothek.jpg
Bürgermeister Fritz Hinterleitner freut sich mit Heidi Ramskogler und Brigitte Hofschwaiger (von links) über die vielen Beiträge zur Biberbacher Topothek.
Foto: Gemeinde
Zeitgeschichte wird in Biberbach mit Hilfe der Bevölkerung lebendig.
Werbung
Anzeige

Die Biberbacher Topothek ist eine Erfolgsgeschichte. Viele Bürgerinnen und Bürger haben bereits Fotos zur Verfügung gestellt. „Wir haben seit Weihnachten 2020 knapp 4.000 Bilder und Dokumente gesammelt und online gestellt“, sagt Brigitte Hofschwaiger. Gemeinsam mit Heidi Ramskogler ist sie unermüdlich dabei, die Geschichte der Biberbacher Familien und Häuser und die Lebensumstände und Arbeitsverhältnisse im Lauf des 20. Jahrhunderts zu erfassen. „Wir sind wirklich dankbar, dass uns die Bevölkerung so bereitwillig Bilder für die Topothek zur Verfügung stellt“, sagen die beiden Topothekarinnen.

Wer nicht möchte, dass Fotos von geschichtlichem Interesse am Dachboden verstauben, kann sich jederzeit bei den beiden melden, sie freuen sich auf die Beiträge und die Hintergrundgeschichten dazu!

440_0008_8355862_ams20biberbach_heuernte_topothek.jpg
Die Heuernte der Familie Schoder im Jahr 1954 in Kleinleiten.
Foto: Schoder

Der jährliche Mitgliedsbeitrag für die Topothek-Plattform wird von der Gemeinde finanziert. Für Bürgermeister Friedrich Hinterleitner ist dieses Geld aber „sehr gut investiert, denn damit wird schließlich Biberbacher Zeitgeschichte quasi lebendig gemacht“.

Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das Foto von einer Heuernte anno dazumal. Die Familie Schoder brachte in Kleinleiten im Jahr 1954 das Heu händisch ein. Am Anhänger wurde es durch einen mit Seilen befestigten Wischbaum gesichert.

Weiterlesen nach der Werbung