Radweg soll kommen. Die Verbindung zwischen Ardagger und Amstetten soll für Radfahrer in Zukunft attraktiver werden. Noch wird über die beste Variante diskutiert.

Von Peter Führer. Erstellt am 29. Mai 2018 (05:28)
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Bürgermeister Hannes Pressl zeigt auf jene Stelle bei Haslhof (Stephanshart) an der Bushaltestelle der L6072, wo ein Teilstück eines Radweges angedacht wird.
Peter Führer

Derzeit laufen Vorbereitungen, die Verbindung zwischen Ardagger und Amstetten für Radfahrer mit einem Alltagsradweg zu attraktivieren. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. So scheinen in der „RADLgrundnetz“-Planung zwischen den Umlandgemeinden und der Stadt Amstetten mehrere Varianten für Ardagger auf: Erstens, eine Verbindung von Stephanshart, über die Autobahnpolizei und Haaberg Richtung Obi Markt.

Hier die drei Varianten, die im RADLGrundnetz für eine Verbindung zwischen Ardagger und Amstetten infrage kommen.
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Zweitens, eine Verbindung von Ardagger Markt und Ardagger Stift über Pfaffenberg nach Schüsselhub und von dort über einen neuen Radweg entlang der B119 nach Gigerreith und weiter nach Amstetten. Und drittens eine Verbindung über das Betriebsgebiet Nord entlang der Ardagger Straße nach Amstetten. „Aus technischer und finanzieller Sicht ist unserer Meinung nach die Variante mit dem Teilstück Schüsselhub an der B119 am besten umzusetzen. Das wäre schon eine massive Verbesserung – trotz Engstelle bei der Autobahnbrücke. Zusätzlich sollten auch entlang der Strecke von Stephanshart nach Amstetten an neuralogischen Punkten Sicherheitsverbesserungen durch Radwegteilstücke erfolgen“, erklärt Bürgermeister Hannes Pressl.

Auch Amstetten sucht noch die Idealvariante

Derzeit sei in Ardagger diesbezüglich noch kein fixer Beschluss gefasst. Grundsätzlich herrsche jedoch Einigkeit darüber, dass es Verbindungen geben soll und technische beziehungsweise finanzielle Vorbesprechungen mit der Beamtenebene hat es auch bereits gegeben.

„Abgeklärt werden muss noch die bestmögliche Route.“ Bernhard Wagner, Umweltgemeinderat der Stadt Amstetten

Auch in Amstetten wird noch über die Ideallösung diskutiert. Grundsätzlich spricht man sich seitens SPÖ für einen Radweg aus, wie Umweltgemeinderat Bernhard Wagner betont: „Der Radweg ist schon auf dem Tapet. Abgeklärt werden muss aber noch die bestmögliche Route und vor allem, was machbar und sinnvoll ist.“

Die Herausforderung bei der Route an der B119 sei, dass es sich um eine stark befahrene Bundesstraße handelt. „Vor allem bei der Brücke über die Autobahn muss man sich gut anschauen, wie das am besten umgesetzt werden kann und wie das mit der bestehenden Fahrbahn lösbar ist. Neben der Variante mit der B119 gibt es auch kleine Nebenstraßen, die verwendet werden können. Da bräuchte man dann eben einen Lückenschluss. All das sind Dinge, die derzeit diskutiert werden. Wir sind der Meinung, dass es keine Schnellschüsse geben soll. Wichtig ist, die richtige Variante zu finden“, unterstreicht Wagner.