Ardagger

Erstellt am 29. September 2018, 02:33

von Peter Führer

Feuerwerken wird Riegel vorgeschoben. Gemeinde Ardagger strebt Einigung mit Gastwirten und Grundbesitzern an.

Symbolbild  |  APA (dpa)

In Ardagger soll es künftig verschärfte Regelungen für das Abbrennen von Feuerwerken geben. „Teilweise werden Feuerwerke schon inflationär durchgeführt. Das verärgert viele Anrainer. Daher werden wir mit Grundbesitzern und Gastwirten diskutieren, wie man dafür sorgen kann, dass gewisse Punkte eingehalten werden müssen. Dazu gehören etwa Abbrennzeitpunkte“, erklärt Bürgermeister Hannes Pressl. Gegen Feiern wäre nichts einzuwenden, häufige Feuerwerke, die oft um etwa 22 oder 23 Uhr gezündet werden, würden allerdings bei vielen Tieren für Panik sorgen. „Wenn es nicht zu häufig vorkommt, wäre es kein Problem. Leider werden die Feuerwerke aber immer mehr“, betont Pressl.

Weiters sorge für Probleme, dass nicht nur die erlaubten Feuerwerkskörper der Kategorie F2 gezündet werden. Oft kommen auch jene der Kategorien F3 und F4, die eigene Berechtigungen erfordern, zum Einsatz. Und zwar auch von Personen, die jene dafür benötigte Berechtigung nicht besitzen. „Gegen Brauchtumsschießen gibt es nichts einzuwenden. Es muss aber alles im Rahmen bleiben“, so Ardaggers Ortschef.