Donaufestwochen: „Dieser Sommer wird ein Vergnügen“

Erstellt am 04. Juli 2022 | 06:55
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8397793_ams26ard_donau_fw_agnes_palmisano_steph.jpg
Agnes Pamisano gastiert mit ihrem Trio am 7. August im Vierkanthof der Familie Hauer. Foto: Stephan Mussil
Foto: Stephan Mussil
Michi Gaigg präsentiert von 29. Juli bis 18. August anregenden Reigen von Alter Musik und modernen Kontrapunkten.
Werbung
Anzeige

„Nach den unsicheren Jahren gibt es heuer wieder ein gewohnt ambitioniertes Festwochenprogramm und wir freuen uns schon sehr auf herrliche Abende. Dieser Sommer wird ein Vergnügen“, sagt Michi Gaigg mit ihrem ganz eigenen Enthusiasmus.

Voller Optimismus und Elan sieht sie den 28. Donaufestwochen entgegen. Von 29. Juli bis 18. August werden wieder besondere Orte bespielt, darunter neben dem Hauptspielort Greinburg auch Ardagger mit der Stiftskirche und dem Heurigen Hauer. Viel Freude bereitet es den Veranstaltern, dass sich auf der Greinburg endlich wieder der Vorhang heben kann. Mit der Barockoper „Moro per amore“ des Italieners Alessandro Stradella steht ein Juwel der Extraklasse im Mittelpunkt. Die Premiere der äußerst selten aufgeführten Oper als österreichische Erstaufführung findet am 6. August statt. Die Geschichte um eine junge Prinzessin, die den Verfall des eigenen Reiches riskiert, da sie sich wider aller politischen Raison weigert, ihre Gefühle der Vernunft unterzuordnen, wird von Manuela Kloibmüller inszeniert. Sie findet das Werk traurig aktuell – von Liebe in Zeiten des Krieges- aber auch geprägt von Toleranz und Respekt.

Den Start macht am 29. Juli das Main-Barockorchester Frankfurt mit „Viva L´Italia“ mit einem speziell bunten Konzertprogramm. Festrednerin an diesem Abend ist die in Zagreb geborene und in Österreich aufgewachsene Schriftstellerin Anna Baar.

Freuen darf man sich auf die poetische Reise mit „Die Spezerey“ und Bildern und Texten aus dem Buch „Der Fluss“ des Autors Michael Roher am 30. Juli in der Stiftskirche Ardagger.

Ein besonderes Glanzlicht verspricht der Auftritt des Agnes Palmisano Trios im Vierkanthof Hauer am Sontag, 7. August. Am Programm „Im Finstan möchte I sein“ stehen Lieder von John Dowland, einem britischen Komponisten des 16. Jahrhunderts. Zeitlos, pur und im Wiener Dialekt erklingen sie voll Zartheit.

Werbung