Rückblick auf Wasserbewerbe: „Wir können stolz sein“. Nach den erfolgreichen Bezirks- und Landeswasserdienstleistungsbewerben sowie dem Landesseniorenwandertag blicken die Feuerwehren in Ardagger zufrieden zurück.

Von Peter Führer. Erstellt am 07. September 2018 (06:53)
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Auf eine intensive, aber erfolgreiche Zeit blickt Franz Pressl (links), Organisationschef der Wasserdienstleistungsbewerbe in Ardagger, zurück. Bürgermeister Hannes Pressl gratulierte Pressl und seinem Team zur erfolgreichen Durchführung.
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Mittlerweile zeigt sich das Areal, auf dem in den vergangenen Wochen der Landesseniorenwandertag sowie Bezirks- und Landeswasserdienstleistungsbewerbe durchgeführt wurden, wieder so wie zuvor. Bei den Feuerwehren kann man nun zufrieden Bilanz ziehen.

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Hochbetrieb herrschte am Areal beim Gasthaus Schatzkastl in den vergangenen Wochen. Bewerbe und Wandertag lockten viele Besucher und Teilnehmer an.
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„Es hat wirklich alles hervorragend funktioniert. Es wird dann noch einen Feedback-Termin mit dem Landesfeuerwehrverband geben. Dort soll dann besprochen werden, welche Rückschlüsse man für künftig andernorts durchgeführte Bewerbe ziehen kann. Wir können auf jeden Fall sehr zufrieden sein“, berichtet Franz Pressl, Kommandant der FF Ardagger Markt und Organisationschef der Bewerbe.

Diese wurden ja gemeinsam von den vier Feuerwehren in Ardagger durchgeführt: Ardagger Markt, Ardagger Stift, Kollmitzberg und Stefanshart. „Es war für alle Beteiligten und auch für mich ein Riesenaufwand. Ich habe von der Vorbereitung bis zur Durchführung fünf Wochen Urlaub reingebuttert. Dazu gehörten etwa die Sponsorensuche oder viele Gespräche mit dem Landesfeuerwehrkommando“, klärt Pressl auf.

„Es haben alle an einem Strang gezogen“

So wie er haben auch zahlreiche weitere freiwillige Helfer viel Zeit und Arbeit in das Gelingen der Großveranstaltung investiert. „Unser Erfolgsgeheimnis war es, dass alle vier Feuerwehren gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Das war das Wichtigste. Jetzt verstehen wir uns besser denn je“, so Pressl.

Daher wären sowohl bei der Organisation als auch bei der Planung alle gleichberechtigt eingebunden gewesen. Arbeit und Verdienst wurden und werden konsequenterweise durch vier geteilt. „Insgesamt haben an die 200 freiwillige Helfer Großartiges geleistet.

Ende September wird es ein Helferfest geben, um allen Unterstützern noch einmal ‚Danke‘ sagen zu können“, führt Ardagger Markts FF-Kommandant weiter aus. Besonderen Dank sprach Pressl auch allen Feuerwehrmitgliedern, der Wirtschaft, den Nahversorgern, Stegbesitzern, der Marina Raderbauer, dem Verbund, dem Bundesheer und allen Grundbesitzern, die das Areal zur Verfügung gestellt haben, aus.

Von anderen Feuerwehren habe man viel positives Feedback erhalten. Auch die 170 Trophäen, die in 250 Stunden Arbeitszeit von Feuerwehrern angefertigt wurden, stießen auf Begeisterung. „Manche haben sogar gefragt, ob sie eine kaufen können“, verrät Franz Pressl. Die positiven Rückmeldungen kann auch Bürgermeister Hannes Pressl bestätigen: „Dank perfekter Organisation wurden die Veranstaltungen ein voller Erfolg. Die Begeisterung war von Anfang an spürbar, die Feuerwehren können stolz auf sich sein.“