Treff im Anhänger: Landjugend-Idee gewann Preis. Die Projektidee der Landjugend Ardagger, einen mobilen Jugendraum zu errichten, wird mit 7.000 Euro gefördert.

Von Daniela Führer. Erstellt am 03. Februar 2017 (05:44)
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Siegfried Mayerhofer (LJ Leiter Ardagger), Maria Forstner (Obfrau der Dorf- und Stadterneuerung), Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner, Lisa Neuhauser (LJ Leiterin Ardagger),Birgit Weichinger (Dorferneuerungsverein Ardagger Stift) und Bundesrat Andreas Pum (v.l.) bei der Preisverleihung im St. Pöltner Landhaus.
NOEN, Erich Marschik

Für ihre nicht alltägliche Projektidee eines mobilen Jugendraums gewann die Landjugend Ardagger im Rahmen des siebten Ideenwettbewerbs der NÖ Dorf- und Stadterneuerung 7.000 Euro als Finanzierungsbeitrag zur Umsetzung ihrer Idee.

Konkret planen die Jugendlichen, einen alten Transportanhänger zu einem Jugendraum umzubauen, der nicht nur im Landjugend-Alltag einen fixen Stellenwert und Standort haben soll, sondern auch bei lokalen Festen und Veranstaltungen als Bühne, Ausstellungsfläche, Präsentations- oder Vortragsraum genutzt werden kann.

Bislang treffen sich die Landjugendmitglieder aus allen vier Katastralgemeinden – vorwiegend aus Ardagger Markt und Stift Ardagger – bei ihnen zu Hause, im Donauwellenpark oder in Gasthäusern. Daher entstand überhaupt die Idee eines mobilen Jugendtreffpunkts.

„In den nächsten Monaten wird über die Idee natürlich diskutiert und das Projekt geplant, inklusive Pläne zu Kosten, Umsetzung oder freiwilliger Hilfe. Danach soll das Projekt verwirklicht werden“, erklärt Birgit Weichinger vom Dorferneuerungsverein Ardagger Stift.

Bei der Umsetzung bauen die Jugendlichen der erst 2014 gegründeten Landjugendgruppe Ardagger auch auf Rat und Tat zahlreicher Ehrenamtlichen, die ihnen bei der Adaptierung des alten Transportlasters unter die Arme greifen.

Begleitet wird die Idee „Mobiler Jugendraum“ auch von der NÖ.Regional.GmbH.