Angebot zu Corona-Impfstraßen soll ausgebaut werden. In Blindenmarkt und Ardagger plant man Errichtung von Impfstraßen. Umsetzung bei ausreichend vorhandenem Impfstoff.

Von Peter Führer. Erstellt am 13. März 2021 (04:07)
Bereits jetzt wird das Foyer der Ybbsfeldhalle als Test-straße genützt. Künftig soll hier auch geimpft werden.
privat, privat

Die Gemeinden Ardagger und Blindenmarkt planen die Umsetzung von Impfstraßen. Ziel ist es, die Impfstraße in Amstetten, an der am Wochenende vom 27. bis 28. Februar über 1.400 Menschen eine Dosis erhielten, zu entlasten, wie Karin Ebner, Sozialsprecherin der Kleinregion Donau-Ybbsfeld, betont. „Es geht darum, dass ab dem Zeitpunkt, ab dem mehr Impfstoff zur Verfügung steht, schnell verimpft werden kann. Wir unterstützen in der Kleinregion die Gemeinden bei der Suche nach Freiwilligen und nach Ärzten. Derzeit laufen die Vorbereitungen. Das Ziel ist, dass das ganze Prozedere beschleunigt wird.“

Umsetzung wird für April anvisiert

Ardaggers Bürgermeister Hannes Pressl betont, dass die Impfstraße in Amstetten perfekt gestartet sei. Auch in den Hausarztordinationen werde bereits fleißig geimpft. „Mit einem Standort in Ardagger und Blindenmarkt soll eine ‚Entlastung‘ für Amstetten erfolgen. Natürlich wird das – mangels Impfstoff – erst im Lauf des Aprils Realität werden, aber es müssen diese Impfangebote jetzt vorbereitet sein, damit sie dann kurzfristig funktionieren können.“

Blindenmarkts Bürgermeister Franz Wurzer unterstützt die Idee. Man werde das Thema Coronavirus ohne Impfungen eben nicht mehr los. „Wir haben auch viele Ärzte mit Blindenmarkt-Bezug. Ich bin optimistisch, dass wir da im Foyer der Ybbsfeldhalle eine gutes Angebot schaffen können.“

Auch die Teststraße, die dort in Blindenmarkt am Mittwoch und am Sonntag geöffnet ist, werde von der Bevölkerung bereits sehr gut angenommen.