Garten für Schmetterlinge in Winklarn . Neues Projekt soll Artenvielfalt unterstützen. Gemeinde wird dafür insgesamt 1.000 Quadratmeter Gemeindegrund zur Verfügung stellen. Unter anderem am Lechnerring.

Von Peter Führer. Erstellt am 08. Mai 2020 (03:45)
Bürgermeisterin Sabine Dorner kündigt die Errichtung von „Schmetterlings-Gärten“ an und verweist auf weitere Projekte zur Förderung des Umweltgedankens. Wie mit dem Blütenstreifen und gepflanzten Obstbäumen in Poppenreith.
privat

Die Gemeinde wird an der Natur-im-Garten-Aktion „Schmetterlings-Gärten“ teilnehmen. Dadurch soll nicht nur die Bevölkerung für das Thema Schmetterlinge sensibilisiert werden, sie soll aktiv aufgerufen werden, etwas gegen das Artensterben zu tun.

Um Schmetterlinge zu fördern, bietet es sich an, eine Fläche so zu gestalten, dass nicht nur eine reine Wildblumenwiese angelegt wird, sondern auch Wildgehölze gepflanzt werden. Die Gemeinde wird dafür 1.000 Quadratmeter Gemeindegrund zur Verfügung stellen. Etwa 500 Quadratmeter am Lechnerring und weitere Flächen in der Nähe der Ybbs.

„Der Schmetterlings-Garten darf von der Bevölkerung betreten werden, deshalb sollen Wege durch diese Fläche führen. Eine Bank zum Verweilen kann für die Bevölkerung ebenso angeboten werden“, betont Bürgermeisterin Sabine Dorner. Wie der genaue Ablauf sein wird, wird der Gemeinde noch mitgeteilt. In diesem Zusammenhang soll bei der Umsetzung die Bevölkerung miteinbezogen werden.

„Für mich ist die Umwelt sehr wichtig, deswegen sind für mich Umweltthemen immer an der Tagesordnung“, erklärt Bürgermeisterin Sabine Dorner über das Projekt.

Poppenreith als Beispiel für Erholungsplätze

Der Umweltgedanke stand auch beim Anlegen eines Blühstreifens in Poppenreith im Mittelpunkt. Dort wurden auch zwölf Obstbäume gepflanzt. „Ich bin immer wieder unterwegs, um dieses Erholungsplatzerl zu begutachten und war auch in diesem Jahr wieder begeistert, wie die Bäume blühen und ich freue mich auf den Tag, an dem die Schul- und Kindergartenkinder die Früchte dieser Bäume ernten können“, so Dorner.