Mittlerer Markt erstrahlt in neuem Glanz

Die Straße und die Nebenanlagen sind fertiggestellt. Kanalsanierung neigt sich dem Ende zu.

Erstellt am 28. August 2020 | 05:27
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Bürgermeister Martin Schlöglhofer freut sich über den Abschluss der Bauarbeiten am Mittleren Markt bis zum Hauptplatz. Derzeit laufen die Arbeiten am Oberen Markt. Nächstes Jahr soll das Langzeitprojekt Kanalsanierung aber abgeschlossen werden.
Foto: Knapp

Die Bauarbeiten im Mittleren Markt wurden kürzlich abgeschlossen. „Im Unteren Markt wird heuer noch die Verschleißschicht aufgebracht, dann sind wir von der Eisenbahnunterführung bis zum Rathaus mit der Kanalsanierung und Neugestaltung der Straßen fertig“, sagt Bürgermeister Martin Schlöglhofer.

Im Oberen Markt werden derzeit gerade die Kanalrohre verlegt. Diese Arbeiten sollen aber auch heuer noch abgeschlossen werden. Nächstes Jahr wird dann asphaltiert und die Nebenanlagen werden neu gestaltet. Mit dem Projekt Oberer Markt und der ebenfalls voraussichtlich nächstes Jahr stattfindenden Neuasphaltierung der Wallseer Straße schließt die Gemeinde die Phase der Kanalsanierung dann insgesamt ab. Sie hat länger als zehn Jahre gedauert, mehr als fünf Millionen Euro wurden investiert.

Allein das große Rückhaltebecken im Bereich des Unteren Markts hat rund 1,5 Millionen Euro gekostet, die Kanalverlegung samt Leerrohre für Lichtwellenleiter im Oberen und Mittleren Markt kommt auf drei Millionen, zuzüglich der Wiederherstellungskosten. „Das Geld, dass wir da in die Hand genommen haben, ist gut investiert, denn damit ist die Abwasserentsorgung für die nächsten 50 Jahre gesichert“, sagt Schlöglhofer. Aschbach sei da den meisten Gemeinden im Bezirk voraus. Es wurde auch der Querschnitt der Kanalrohre vergrößert, sodass sie die Oberflächenwasser bei Starkregen besser aufnehmen können. Damit sind die Gebäude vor Überflutungen geschützt.

Im Unteren Markt sind auch noch, in Abstimmung mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, verkehrstechnische Änderungen geplant. Ein schon einmal angedachter Wechsel des Vorrangs wird aber nicht kommen. „Wir wollen dafür einige Maßnahmen setzen, um den Schubertplatz tatsächlich als Platz nutzen zu können. Die Linde, die dort steht, ist marod und soll gefällt werden. Das Denkmal werden wir verlegen“, sagt Schlöglhofer. Der Plan sieht vor, dass künftig auf einer Seite des Platzes der Verkehr läuft, auf der anderen Raum für Veranstaltungen bleibt – die Palmsonntagsprozession etwa.

Fertiggestellt wurde auch bereits die Ortsdurchfahrt in Krenstetten. Dort wurde ja in den letzten Jahren auch der Kanal erneuert, die Haushalte wurden ans öffentliche Wassernetz angeschlossen und Glasfaserleerrohre wurden verlegt. „Nun haben wir die Straße asphaltiert und auch die Nebenanlagen erneuert“, sagt Schlöglhofer.

Und noch eine Baustelle konnte abgeschlossen werden. Die Straßenbauabteilung des Landes hat die Fahrbahn am Kruckaberg saniert, die aufgrund der hohen Belastung durch den Schwerverkehr schon sehr desolat war.