Aschbach: „Racheakt gegen Bürgermeister“

Erstellt am 19. Jänner 2015 | 10:09
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Foto: NOEN, Archiv
Landeshauptmannstellvertreter Sobotka stellt sich hinter Gemeinde.
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Erbost über den Artikel im „profil“ ist auch Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka. Den Vorwurf, die Gemeinden würden vom Land nicht ausreichend kontrolliert, weist er zurück.

„Vorkommnisse liegen zum Teil schon weit zurück“

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Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka: »Das Land steht hinter Aschbach!« Foto: Archiv
Foto: NOEN, Archiv

Für ihn ist die Story im Magazin politisch motiviert. „Man muss ja auch wissen, dass einer der Autoren, Jakob Winter, Landessekretär der Jungen Generation (SPÖ) war. Dass sich die Zeitschrift vor einen politischen Karren spannen lässt, ist enttäuschend“, sagt der VP-Politiker.

Dass der Artikel ausgerechnet zwei Wochen vor der Wahl erschienen ist, sei kein Zufall. „Die Vorkommnisse, von denen da die Rede ist, liegen zum Teil ja schon weit zurück. Das war alles schon Thema, das sind alte Hüte.“ Ich vermute, dass die Unterlagen dem Magazin aus dem Umfeld des fristlos entlassenen Amtsleiters zugespielt wurden. Das ist ein Racheakt gegen den Bürgermeister.“

Dabei, so Sobotka, hätten die Gerichte die fristlose Entlassung als rechtmäßig bestätigt. „Ich habe mir die Unterlagen angesehen.“

„Auf Dinge schauen, die in den letzten Jahren passiert sind“

Der Landeshauptmannstellvertreter hofft, „dass die Aschbacher auf die Dinge schauen, die in den letzten Jahren passiert sind.“

„Zum Beispiel die vorbildliche Ortsplatzbelebung mit dem neuen Gemeindezentrum, betreutem Wohnen und Ansiedlung einer Bäckerei und der Volksbank. Kirchweger und sein Team haben da wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Ich hoffe die Bürger honorieren das“, so Sobotka.

Das Land stehe jedenfalls hinter der Gemeinde Aschbach.

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