Wasser ist freigegeben. Das Aschbacher Wasser ist nun offiziell wieder kolibakterienfrei. Der Gemeindebrunnen bleibt aber weggeschalten.

Von Daniela Führer. Erstellt am 07. Juli 2014 (11:01)
NOEN, Erwin Wodicka
Jetzt ist es offiziell: Das Aschbacher Wasser ist kolibakterienfrei und kann wieder ohne Gefahr getrunken werden. Das ergab die Untersuchung des autorisierten Labors Agrolab Austria GmbH, die das Ergebnis am vergangenen Freitag der Gemeinde übermittelt hat. Umgehend wurde das Wasser somit freigegeben.

„Bin froh, dass alles so rasch erledigt wurde“

„Die Untersuchungsergebnisse waren einwandfrei. An sieben bis acht verschiedenen Stellen wurden Wasserproben entnommen. Alle waren sauber, sogar jene beim Kreuzbergerbrunnen“, erklärt Bürgermeister Franz Kirchweger. Diese Woche werden alle Wasseranschlussbesitzer mit einem Schreiben über diese Freigabe informiert.

„Ich bin sehr froh, dass alles so rasch erledigt wurde“, zeigt sich der Ortschef erleichtert. Nach Pfingsten, als die Bakterien im Trinkwasser auftraten, wurde der Hochbehälter entleert, gereinigt und desinfiziert. Danach wurde er mit Waidhofner Wasser, das die Gemeinde ohnehin zu 90 Prozent im Verbund mit Kematen und Sonntagberg bezieht, befüllt.

Ursache bleibt weiterhin unklar

Auch wenn die Proben beim Gemeindebrunnen, der als Verursacher feststeht, nun auch wieder bakterienfrei sind, bleibt dieser laut Information des Bürgermeisters vom Wasserversorgungsnetz vorerst weggeschalten. „Wie es mit dem Brunnen weitergeht, werden wir nach Empfehlung der Wasseraufsicht entscheiden“, erklärt Kirchweger.

Es stehen keine unmittelbaren Maßnahmen an. „Uns wurde bescheinigt, dass sich der Hochbehälter und die Brunnenanlage in einem sauberen und perfekt gepflegten Zustand befinden“, sagt Kirchweger.

Es ist weiterhin noch unklar, wie die Kolibakterien in den Brunnen gerieten.