Zufahrt: Die Planer sind am Wort. Gemeinde lässt Bereich um Zufahrt zu Lagerhaus und Molkerei verkehrstechnisch unter die Lupe nehmen und auch mögliche Hochwasserschutzmaßnahmen prüfen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 07. November 2019 (03:56)
Heribert Hudler
Der Bereich um die Zufahrt zum Lagerhaus und zur Berglandmilch in Aschbach soll von einem Planer verkehrstechnisch unter die Lupe genommen werden. Vor allem die engen Kurvenradien sind problematisch. Geprüft werden soll auch die Möglichkeit eines Hochwasserschutzes.

Der Gemeinderat hat beschlossen, von einem Planungsbüro den Bereich um die Zufahrt zum Lagerhaus und zur Molkerei Bergland unter die Lupe nehmen zu lassen. „Wir wollen uns anschauen, ob es verkehrstechnisch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Die Zufahrten waren ja nie auf derartige Frequenzen ausgelegt. Wir haben dort sehr enge Kurvenradien – auch zur kleinen Unterführung Richtung Unterem Markt hin“, berichtet Bürgermeister Martin Schlöglhofer.

Die Planer sollen sich zugleich aber auch Gedanken über einen effektiven Hochwasserschutz für diese Zone machen. Die Gemeinde hat zwar durch die neue Kanalisation und den Bau eines Rückhaltebeckens schon wichtige Maßnahmen gesetzt, um den Unteren Markt zumindest bei Starkregenereignissen vor Fluten zu schützen. „Aber wenn die Url über die Ufer steigt, dann ist er immer noch massiv gefährdet“, erklärt der Ortschef.

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung auch den Ankauf eines Grundstücks für die Errichtung einer Wasser-Übernahme-Station gegenüber der Firma Fuchsluger beschlossen. „Da geht es um eine reine Notversorgung. Wir haben mit Amstetten eine Vereinbarung geschlossen. Sollte etwa aufgrund eines Rohrbruchs in der Hauptleitung aus Waidhofen kein Wasser zu uns kommen, so können wir es kurzfristig von den Amstettner Stadtwerken beziehen, um die Versorgung unserer Haushalte aufrecht zu erhalten“, berichtet Schlöglhofer.