Auch Farthofers Gin ist „einfach Spitze“

Erstellt am 30. Juli 2013 | 00:00
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Foto: NOEN
MEDAILLE / Im Vorjahr machte sein „weltbester Vodka“ Furore und auch heuer erhielt Josef V. Farthofer eine internationale Auszeichnung.
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ÖHLING /  Josef V. Farthofer aus Öhling bringt die nächste internationale Medaille nach Hause. Bei der diesjährigen „International Wine and Spirit Competition“ (IWSC) in London holte der Edelbrenner mit seinem biologischen „O-Gin“ Silber mit dem Zusatz „Outstanding“.

Bereits vergangenes Jahr wurde Farthofers „O-Vodka“ bei der IWSC als weltbester Vodka ausgezeichnet.

Über 3.500 Destillate aus der ganzen Welt wurden für das dreistufige Verkostungsverfahren eingereicht, darunter schafften es gerade einmal 90 Top-Gins in die finale Verkostung. Am 24. Juli wurden die Ergebnisse präsentiert.

Josef Farthofer reichte seinen O-Gin (O = organic) in der Kategorie „London Dry Gin 40 %“ ein und katapultierte sich auf den sensationellen zweiten Platz - mit der zusätzlichen Auszeichnung „Outstanding“.

Im Jahr 2005 wagte sich der talentierte Brenner erstmals an einen Gin heran. Seither tüftelt er an der Rezeptur, stetig hat er sie verbessert und verfeinert. Heute funkelt sein O-Gin glasklar mit leichtem Blaustich. Farthofer verwendet für seinen Gin ausschließlich biologische Zutaten.

Glas Gin vermittelt ein Gefühl von Wochenende 

Die Basis-Spirituose ist Alkohol aus Bio-Getreide. Wacholder, Koriander, Lavendel und Orangenschale stammen aus Italien und Kroatien. Der Kubebenpfeffer kommt aus Indonesien. „Das Ergebnis ist ein Solitär, viel zu Schade, um in Mixgetränken zu verschwinden“, sagt der Schnapsbrenner.

Für Josef Farthofer und seine Lebenspartnerin Doris Hausberger ist der hauseigene O-Gin seit Jahren persönliches Lieblingsgetränk. „Ein Glas genießen und sofort stellt sich ein Gefühl von Wochenende ein“, strahlen die beiden um die Wette und können die sensationelle Platzierung noch gar nicht fassen. Es ist davon auszugehen, dass die Auszeichnung Farthofers Bekanntheitsgrad noch deutlich steigern wird. Das trifft sich gut, denn der Mostviertler ortet seit Längerem ein Revival dieser hochprozentigen Spezialität.

Sehr erfreut über die neuerliche Auszeichnung für Josef Farthofer ist Moststraßenobfrau Michaela Hinterholzer. „Sie ist ein neuerlicher Beweis dafür, dass in der Region Spitzenprodukte erzeugt werden, die den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchen. Josef Farthofer ist einer unserer Aushängeschilder - doch es gibt in der Region sehr viele Topproduzenten. Und ihr Einsatz macht sich eben bezahlt.“

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