Drei Erkrankte in Ardagger wieder gesund. Warum nicht mit dem Positiven beginnen: In der Gemeinde Ardagger, so berichtet Bürgermeister Hannes Pressl auf seinem Blog, konnten die ersten drei Erkrankten aus der Quarantäne entlassen werden. Was die Fallzahlen im Bezirk betrifft, so ist die Entwicklung weniger erfreulich: Die Anzahl der Erkrankten ist im Bezirk von gestern Morgen 78 auf heute Morgen 93 gestiegen. In Waidhofen an der Ybbs ist eine Infektion dazugekommen, dort gibt es nun drei.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 24. März 2020 (09:49)
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In Ardagger gab es gestern endlich wieder einmal Grund zur Freude. Noch fehlt zwar der offizielle Bescheid, die amtliche Bestätigung, dass sie wieder gesund sind, haben drei Erkrankte aber schon. Das heißt, dass - bei zwei zeitlich von einander getrennten Tests -kein Virus mehr bei ihnen nachgewiesen wurde. 

"Frei" ist in Ardagger aber auch wieder ein erster Teil der Menschen, die bislang in häuslicher Absonderung waren. 

Freud und Leid liegen in Ferschnitz eng beieinander: Bürgermeister Michael Hülmbauer vermeldet, dass sich die Zahl der Infizierten um zwei auf insgesamt sieben erhöht hat. Bei vier Patienten  soll aber noch in dieser Woche der Gesundungstest erfolgen. 

Aus St. Georgen am Ybbsfelde berichtet Bürgermeister Christoph Haselsteiner, dass derzeit drei Personen positiv auf Covid-19 getestet und elf Personen in häuslicher Quarantäne seien.

In Zeillern sind drei Personen erkrankt und zwei Personen befinden sich vorsorglich in Quarantäne.

Noch eine Zusatzinformation aus Waidhofen an der Ybbs: Bürgermeister Werner Krammer musste in häusliche Quarantäne, weil er am 13. März eine Besprechung mit dem inzwischen erkrankten oberösterreichischen Nationalrat Johann Singer hatte.

Der Bezirk Amstetten liegt mit 93 Erkrankten (laut Gesundheitsministerium) plus drei in Waidhofen in der Landesstatistik mit großem Abstand an der Spitze vor dem Bezirk Korneuburg mit 67 Infizierten und dem Bezirk Mödling mit 59.

Zur Information: 

Bei Auftreten von Symptomen ist die Gesundheitshotline 1450 zu kontaktieren. Für allgemeine Anfragen zum Thema Coronavirus steht die Hotline der AGES (0800 555 621) zur Verfügung.