Glasfaser-Ausbau in Wallsee-Sindelburg: „Ein historischer Tag“

Elektro Pühringer errichtet in Wallsee-Sindelburg ein flächendeckendes Glasfasernetz. Bald soll das gesamte Gebiet versorgt sein.

Erstellt am 24. November 2021 | 03:58
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Der Startschuss für den Glasfaserausbau ist gefallen – sehr zur Freude von Bürgermeister Johann Bachinger, Amtsleiter Christian Pilsinger, Lorenz Schmidtberger (Elektro Pühringer), geschäftsführendem Gemeinderat Klaus Nagelhofer, Gemeinderat Dieter Grim und Vizebürgermeister Christian Marschalek.
Foto: Führer

„Das ist ein historischer Tag für die Gemeinde“, freut sich Bürgermeister Johann Bachinger. Er konnte in der Vorwoche verkünden, dass in den kommenden Jahren das gesamte Gemeindegebiet mit Glasfaser versorgt wird. „Und zwar flächendeckend. Darauf können wir stolz sein und wir sind froh, dass wir einen erfahrenen Partner gefunden haben“, führt Bachinger weiter aus.

Umsetzen wird den Ausbau das Unternehmen Elektro Pühringer. Beginnend mit der Planung über die Grabungsarbeiten, bis zur Verlegung der Rohre, Einblasen der LichtwellenLeitungen und Aktivierung. „Elektro Pühringer wird die gesamte Umsetzung übernehmen. Das Unternehmen hat bereits in Oberösterreich bei mehreren Gemeinden den Glasfaserausbau umgesetzt und daher bereits viele Erfahrungen“, sagt Bachinger.

Wie Lorenz Schmidtberger, Geschäftsführer von Elektro Pühringer, betont, werden sowohl das ländliche Gebiet als auch der Ortskern beim Ausbau berücksichtigt. Der ländliche Raum war dank der Anbindung in Schöndorf bereits Fördergebiet. Der Zentralraum allerdings nicht, da aufgrund des Wählamtes bereits zuvor eine sehr gute Verbindung bestand. Damit war ein Glasfaserausbau nicht förderbar. Das haben, wie Bürgermeister Johann Bachinger erklärt, Gespräche mit der NÖGIG ergeben. Dennoch wird das gesamte Gemeindegebiet berücksichtigt. „Wir haben den Ausbau bereits in elf Gemeinden umgesetzt und sind in diesem Bereich seit 2014 tätig“, ergänzt Schmidtberger.

50 Prozent werden im Zentralraum benötigt

Für die Umsetzung, die auf vier Jahre angelegt ist, braucht es im Zentralraum eine 50-Prozent-Quote der Anschlüsse. Im ländlichen Raum wird jedenfalls bis zur Grundgrenze zu allen Liegenschaften eine Leitung verlegt. Die Kosten für Elektro Pühringer betragen 2,6 Millionen Euro, es werden insgesamt 28,6 Kilometer Leitungen verlegt. Angedacht ist übrigens, dass mittels Infoveranstaltungen oder Team-Sitzungen die Bevölkerung über das Projekt noch genauer informiert wird.