Größere Werkstätte für Lebenshilfe

Erstellt am 28. Oktober 2018 | 01:47
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Der Leiter der Lebenswelt, Heinz Hirzer, und Bürgermeister Johann Bachinger in den Räumen der neuen Holz- und Industriewerkstatt. Noch heuer soll sie in Betrieb genommen werden.
Foto: Knapp
Bewohner der Lebenswelt bekommen im Holzerhaus zusätzliche Räume für ihre Holz- und Industriearbeiten.
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Die Lebens- und Arbeitswelt für Gehörlose und Taubblinde hat sich in der Gemeinde gut etabliert. Sie bietet 20 Wohnplätze (von denen derzeit sechs frei sind) sowie 25 Werkstättenplätze, fünf davon für externe Klienten. Auch da sind noch Plätze unbesetzt.

Dennoch wird bereits an einer Erweiterung der Werkstätte gearbeitet. Der Konvent der Barmherzigen Brüder hat einen Teil des Holzer-Hauses erworben, in dem auch die Sparkasse untergebracht ist. „Wir haben derzeit die Textil- und Keramik- sowie die Industrie- und Holzwerkstätte in einem Raum. Die Leute steigen sich also sozusagen gegenseitig auf die Füße und das führt natürlich immer wieder auch zu Spannungen“, berichtet der Leiter der Lebenswelt, Heinz Hirzer.

Im Holzerhaus wird daher nun eine neue Holz- und Industriewerkstätte eingerichtet. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, noch heuer soll sie in Betrieb gehen. Örtlich liegt die neue Werkstätte optimal: Die Klienten brauchen nur über die Straße zu gehen, um sie zu erreichen. Derzeit laufen in der Arbeitswelt bereits wieder die Vorbereitungen auf die Adventmärkte. Handgemachte Werkstücke aus Wallsee sind da begehrt.

Die Holz- und Industriewerkstätte bekommt aber auch immer wieder Aufträge von der Wirtschaft. In der neuen Werkstatt kann sie diese noch leichte erfüllen.

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