St. Peter: Blickweisen und Stile in speziellem Dialog. Ausstellung „St. Peter in der Au: gestern + heute“ ist eine Würdigung von Künstlern mit Wurzeln in der Gemeinde.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Mai 2021 (04:33)
Beim Soft Opening der Ausstellung „gestern + heute“ durfte Kurator Leopold Kogler zahlreiche Künstler und Gäste begrüßen: (von links) Rudolf Bräu, Monika Karlinger, Leopold Kogler, Kornelia Spahn, Lois Lammerhuber, Peter Lagler, Gerhard Wieser, Bürgermeister Johannes Heuras, Kultur-Beauftragte Susanne Pfaffeneder, Franz J. Rittmannsberger und Vizebürgermeister Alois Seirlehner.
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In St. Peter/Au hat Kunst und Kultur schon seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. So wurde die Ortschaft 2017 als „kulturfreundliche Gemeinde“ vom Land Niederösterreich ausgezeichnet. Der nun 50 Jahre zurückliegende Zusammenschluss von Markt und Dorf, von St. Michael, St. Johann und Kürnberg zur Großgemeinde ist ein bedeutsames Ereignis.

St. Peter ist aber auch eine Gemeinde mit einer blaugelben Galerie, die jährlich mit vier bis fünf Ausstellungen Künstlerinnen und Künstler präsentiert, die einen „anderen“ Blick eröffnen und nicht selten auch mit der wunderbaren Landschaft, den Menschen und Ereignissen des Ortes einen Dialog eingehen.

„Die Ausstellung soll zur Beschäftigung mit Kunst anstoßen“, sagt Organisator Leopold Kolger.
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Die Ausstellung „gestern + heute“, die aus Anlass dieses Jubiläums von Leopold Kogler organisiert wurde, versucht, das künstlerische Potenzial des Ortes vorzustellen, die Blickweisen von bildender Kunst in einen speziellen Dialog zu setzen.

19 Künstlerinnen und Künstler, die in St. Peter geboren wurden oder hier gearbeitet haben beziehungsweise noch arbeiten, werden mit ausgewählten Kunstwerken so in Szene gesetzt, dass sie mit ihren vielfältigen Kommentaren eine kaum erahnte Kraft entfalten können.

„Stilvielfalt und der Reichtum an Medien erweitern die Ausstellung. Die umfangreiche Präsentation erzählt von Begriffen und Themen, die im kollektiven Bewusstsein der bildenden Kunst eine zentrale Rolle gespielt haben oder spielen. In diesem Sinn soll die Ausstellung zur Beschäftigung mit Kunst anstoßen“, sagt Kurator Kogler.

Mit malerischen Werken von Rudolf Bräu, Ingrid Halter, Kornelia Spahn, Thomas Weinberger und Birgit Zinner, mit grafischen Stücken von Gerhard Binder, Renate Kirschbichler, Maria Rößler sowie Karlheinz Vinkov, Keramiken von Monika Karlinger, Steinobjekten von Franz Rittmannsberger sowie Fotografien von Lois Lammerhuber, Gerhard Wieser und Ursula Wolf, inszeniert in den wunderbaren Räumlichkeiten des Schlosses, entfaltet sich ein kraftvolles, buntes Panoptikum.

Die Ausstellung wird bis zum 6. Juni zu besichtigen sein.