Ferschnitz ist ein Vorzeigeprojekt. Das Architekturforum Linz zeigt Projekte über ländlichen Raum. Ferschnitz ist dabei.

Von Daniela Führer. Erstellt am 01. Juni 2019 (04:05)
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Bei der Eröffnung der Ausstellung „Zukunftsland“ waren Bürgermeister Michael Hülmbauer und Projektleiterin Andrea Hilmbauer dabei und sprachen mit den Besuchern über das Ortskernbelebungsprojekt rund um das Perneder-Haus.
Violetta Wakolbinger/Viovio Photography

Viele Erinnerungen wurden geweckt bei der Eröffnung der Ausstellung „Zukunftsland“ im Architekturforum Linz. Diese Präsentation zeigt Projekte, die sich mit dem ländlichen Raum sowie mit der Entwicklung von Städten beschäftigten. Eines dieser Vorzeigeprojekte ist jenes unter dem Titel „Ferschnitz 2030“, das die gebürtige Euratsfelderin Andrea Hilmbauer als Abschlussprojekt ihres Architekturstudiums in Linz erarbeitet hat. Sie entwickelte dabei ein Ortskernentwicklungsprojekt unter Beteiligung der lokalen Bevölkerung. „Es wurde sogar das Ideenbüro, das ich im Perneder-Haus eingerichtet hatte, bei dieser Ausstellung nachgebaut“, erzählt die 33-jährige Architektin, die mittlerweile in einem jungen Architekturbüro in Linz eine Anstellung gefunden hat, schmunzelnd.

Für die Ausstellung wurde auch ein Interview mit Bürgermeister Michael Hilmbauer gedreht, das bei der Ausstellung, die noch bis 6. Juli läuft, zu sehen ist. „Es ist wirklich eine hochinteressante Ausstellung“, wirbt Hilmbauer für einen Besuch in Linz. Die Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 14–17 Uhr, Freitag, 14–20 Uhr.