Winklarn erhielt 3 „e“. Im ersten Auditprozess wurde die Gemeinde für ihre Projekte im Rahmen des „e5“-Programmes mit drei „e“ ausgezeichnet.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 05. November 2020 (06:20)
Vor der Photovoltaikanzeige der Anlage auf dem Dach des Kindergartens: Gemeindevorstand Stephan Sitz, Bürgermeisterin Sabine Dorner, Gemeindevorstand Leo Datzberger und Vizebürgermeister Peter Ebner.
Hudler

Winklarn wurde feierlich für seine vielfältigen Projekte im e5-Programm prämiert und von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Herbert Greisberger, Geschäftsführer der NÖ Energie- und Umweltagentur, ausgezeichnet.

Die Gemeinde trat 2019 dem e5-Landesprogramm bei. Durch die geographische Nähe zu Amstetten wächst die Bevölkerung stetig. Demzufolge liegt der energiepolitische Schwerpunkt in der Erschließung neuer Baugrundstücke und einem maßvollen Umgang mit vorhandenen Bodenressourcen. Die Gemeinde setzte im Sonnenpark durch den Verzicht von Erdgas-Heizungen trotz vorhandener Infrastruktur bereits vor Jahren energiepolitische Weichen.

Ein Architekturwettbewerb für ein Nutzungs- und Bebauungskonzept fruchtete in einer sehr nützlichen Bebauungsstudie für den Sonnenpark. Sie stellt nun eine gute Basis für künftige Umsetzungen dar. Ganz im Zeichen des Ausstiegs aus Öl in der Mobilität weist die Gemeinde zwei e-Ladestationen auf und wertet mit ersten Maßnahmen die In-frastruktur des Fuß- und Radwegenetzes auf.

Im ersten Audit erreichte Winklarn 3 „e“ mit einem Umsetzungsgrad von 52,9 Prozent. „Das nächste Ziel ist, dass wir im Bereich der Photovoltaik Schwerpunkte setzen“, erklärt Bürgermeisterin Sabine Dorner. Mit einem Bürgerbeteiligungsmodell will man unter anderem am Dach der Stocksportanlage eine Photovoltaikanlage errichten. Die Entwürfe und die Handlungsweise wurden im Gemeinderat schon vorgebracht und abgesegnet. Weiters will man in Winklarn einen Elektrokleinbus anschaffen, um diesen für Bürgerfahrten zu nutzen oder für Schulbusfahrten wie zur Mittelschule Neuhofen.