„Girls on Fire“: Feuriges Rock-Trio aus dem Mostviertel. Die dreiköpfige Band „Girls on Fire“ produziert seit zweieinhalb Jahren zusammen „Alternative Rock“-Musik.

Von Daniela Führer. Erstellt am 25. Juli 2018 (05:42)
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Beim „Under the bridge“-Festival hatten die„Girls on Fire“,Manfred Bittner, ChristophWaxenegger und Hubert Tatzreiter (von links), ihren bislang größten Auftritt.
MOWA rockt

Hubert, „Wax“ und Manfred sind zusammen die „Girls on Fire“ und machen seit rund zweieinhalb Jahren gemeinsam Musik. Ihr Bandprojekt fußt auf der Initiative von Sänger und Gitarrist Hubert Tatzreiter (32). Er schreibt seit zehn Jahren Lieder und begab sich Anfang 2016 auf die Suche nach Bandmitgliedern.

Dabei brauchte er auch nicht lange zu suchen, wurde er doch rasch im eigenen Freundeskreis fündig. Mit dem Amstettner Christoph „Wax“ Waxenegger (Bassgitarre) und dem gebürtigen Euratsfelder Manfred Bittner (Schlagzeug), der nun in Purgstall lebt, startete er das Bandprojekt.

„Wir haben zuerst einmal ein Jahr zusammen geprobt. Im Herbst 2017 hatten wir dann unsere ersten Gigs“, erzählt Bandgründer Hubert. Seitdem spielen die drei kleinere Konzerte in Amstetten, in St. Pölten oder in Lokalen in Wien, vor wenigen Wochen hatten sie bereits einen Auftritt beim „Under the bridge“-Festival in Melk.

„Wir wollen uns musikalisch nicht festlegen. Unsere Lieder reichen von härteren Rocknummern bis zu ruhigen Akustik-Songs.“Sänger Hubert Tatzreiter

Ihre Musik schlägt in die Richtung „Alternative Rock“, „wobei wir uns nicht festlegen wollen. Unsere Lieder reichen von härteren Rocknummern bis hin zu ruhigen Akustik-Songs“, erzählt der Sänger. In den Texten geht es meist um Botschaften an sich selbst, oft sind es auch Bestandsaufnahmen vom eigenen Leben, wie der Sänger, der als Krankenpfleger tätig ist, erzählt: „Ich reflektiere mich dabei auch vielfach selbst.“

Zu ein paar Songs haben die „Girls on Fire“ übrigens schon Videos gedreht und diese auf YouTube veröffentlicht. „Wir haben bis September noch drei Konzerte, danach wollen wir wieder neue Songs und Videos produzieren. Vielleicht geht sich in Zukunft dann auch eine CD aus“, sagt Bassgitarrist „Wax“. „Wir wollen 2019 mit einem ordentlichen Programm durchstarten“, fügt Hubert hindazu.

Generell sei ihr Ziel einfach, viel zu spielen, sich als Musiker weiterzuentwickeln und einfach Spaß zu haben. Apropos Spaß: Darauf fußt auch der ungewöhnliche Bandname „Girls on Fire“: „Wir fanden den Namen einfach lustig, eine spezielle Geschichte dahinter gibt es nicht“, klärt „Wax“ auf.

Übrigens: Wer „Girls on Fire“ live hören möchte, am kommenden Samstag, 28. Juli, kehren die drei zu den Wurzeln von Bandleader Hubert zurück und spielen bei der „Summer Night“ in Ferschnitz auf (Infobox), wo der 32-Jährige aufgewachsen ist.