Spatenstich für Feuerwehrhaus in Winklarn erfolgt

In Winklarn erhält die Freiwillige Feuerwehr eine neue Heimat. Fertigstellung: Ende 2020.

Erstellt am 27. Juli 2019 | 05:40
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Beim Spatenstich waren Firmenvertreter wie etwa Erwin Hackl vom Planungsbüro Hackl mit dabei ebenso Bürgermeisterin Sabine Dorner, Vizebürgermeister Peter Ebner, Abschnittskommandant Josef Weber, seitens der Feuerwehr Kommandant Markus Dober, sein Stellvertreter Michael Kugler und Koloman Riedler.
Foto: Heribert Hudler

Die Freiwillige Feuerwehr Winklarn errichtet neben der Steinfeldstraße bei den Sportanlagen ein neues Feuerwehrhaus. Dieser Neubau wurde notwendig, da das alte Feuerwehrhaus nicht mehr den heutigen Feuerwehrstandards entspricht.

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So soll das neue Feuerwehrhaus aussehen: Es entsteht eine Fahrzeughalle mit vier Toren. Das Kommandogebäude wird auf zwei Ebenen gebaut. Unten sind Kommandoraum, ein Aufenthaltsraum, Toiletten und die Umkleideräume – nach Männer und Frauen getrennt. Ins Obergeschoß kommt ein Jugendraum, ein Schulungsraum, ein Archiv und ein Büro.
Foto: NOEN

Die Planungen zum Neubau sind schon so weit fortgeschritten, dass dem Baubeginn nichts mehr im Wege stand. Die Finanzierung erfolgt mit einer Drittellösung mit Unterstützung der Gemeinde und des Landes Niederösterreich.

Kostenpunkt 1,4 Millionen Euro. Einen großen Teil leistet dabei die Freiwillige Feuerwehr durch einen erheblichen Geldbetrag und viele Arbeitsstunden.

„Herausforderungen haben sich geändert“

„Die Gemeinde wächst, die Herausforderungen an die Feuerwehr haben sich geändert und vor 30 Jahren gab es noch andere Standards. Es gab viele Überlegungen, doch ein Neubau ist die beste Lösung“, sagte Bürgermeisterin Sabine Dorner bei der Spatenstichfeier am Freitag.

Dabei waren auch Mitglieder der Feuerwehr mit Kommandant Markus Dober, Mitglieder des Gemeinderats mit Vizebürgermeister Peter Ebner, Professionisten und interessierte Bürger.

Nächster Schritt: Feuerwehrjugend

Das derzeitige Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1989 soll künftig als Bauhof Verwendung finden. „Derzeit lagern wir Geräte, Maschinen und sonstiges in verschiedenen Containern und Hallen“, sagte Dorner und freute sich, dass die Bauhofmitarbeiter dann auch effizienter ihre Tätigkeiten ausführen werden können.

Es wird ein Feuerwehrhaus, welches für alle Situationen im Katastrophenfall geschaffen ist. Und ein Ort des Lernens, denn dann ist die Feuerwehrjugend im Ort zu gründen. Fertigstellung: Ende 2020.