Laufen für Aschbachs Feuerwehrhaus. Florianis brauchen neues Gebäude. Stefan Griessenberger von STG-Fitness veranstaltete Navy Seal Run für guten Zweck. 52 Teilnehmer erliefen dabei 2.000 Euro.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 12. Februar 2021 (05:13)
Bei der Spendenübergabe nach dem Navy Seal Run (von links); Stefan Griessenberger, Kommandant Mario Üblacker und Kommandantstellvertreter Harald Prinz.
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Die Gemeinde hat im Jahr 2021 einige große Vorhaben am Programm. „Gerade jetzt ist es wichtig, dass die öffentliche Hand Investitionen tätigt, um die Wirtschaft zu stärken“, betont Bürgermeister Martin Schlöglhofer.

Schon im März soll daher in Aschbach mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses begonnen werden. „Das bestehende Gebäude ist zum einen zu klein geworden und zum anderen entspricht es nicht mehr dem Anforderungsprofil im Feuerwehrwesen“, sagt Kommandant Mario Üblacker.

Rund zwei Millionen Euro wird das Vorhaben, das in den nächsten beiden Jahren verwirklicht werden soll, kosten. Gemeinde, Land und Feuerwehr werden sich diese Summe zu je einem Drittel teilen.

Die Florianis sind schon eifrig dabei, Geld für den Feuerwehrhaus-Neubau zu lukrieren. Erfreut war man daher über das Angebot von Stefan Griessenberger von STG-Fitness, der am vergangenen Sonntag zugunsten der Wehr einen Navy Seal Run veranstaltete. Die Teilnahmegebühr bestand aus einer freiwilligen Spende, die Griessenberger an die Florianis weitergab.

Bei der Aktion wurden 2.000 Euro erlaufen. An dem Event, bei dem natürlich strikt auf die Covid-19-Sicherheitsbestimmungen geachtet wurde, nahmen über 48 Stunden verteilt insgesamt 52 Personen teil, um für den guten Zweck zu laufen, zu gehen und zu radeln.

Start war am Freitag, 5. Februar, um 12 Uhr. Alle vier Stunden wurde eine Runde mit 6,5 Kilometern Länge zurückgelegt. Letzte Gelegenheit zur Teilnahme war am Sonntag, 7. Februar, um 8 Uhr. Vier Personen (Stefan Griessenberger, Oliver Maier, Franz Wagner und Harald Prinz) absolvierten alle 12 Runden, dabei legten sie 312 Kilometer in 7 Stunden und 48 Minuten zurück.

Insgesamt wurde von 52 Teilnehmern eine Strecke von 884 Kilometern für den guten Zweck bewältigt.