Trainingsplatz für Kinder entsteht in Ferschnitz. Gemeinde kaufte von der Diözese 1.500 Quadratmeter Grund neben dem Sportplatz.

Von Daniela Führer. Erstellt am 30. Oktober 2020 (06:31)
Die Diözese veranlasste die Fällung einer Reihe von Eichen wegen Gefahr in Verzug. In diesem Bereich entsteht nun ein Trainingsgelände für Kinder, das mit einem neuerlichen Grüngürtel abschließt, erklärt Bürgermeister Michael Hülmbauer.
Daniela Führer

Am Dienstag der Vorwoche beschloss der Ferschnitzer Gemeinderat den Kauf von rund 1.500 Quadratmetern Grund direkt neben dem Fußballplatz von der Diözese. „Weil die Straßenquerung zum Trainingsplatz für die Kinder eine Gefahr darstellt, soll jetzt hier direkt neben dem Vereinshaus und dem Fußballplatz ein eigener Trainingsplatz für den Nachwuchs entstehen“, berichtet Bürgermeister Michael Hülmbauer. Als Lärm- und Sichtschutz wird dann abschließend zu diesem neuen Trainingsgelände ein zehn Meter breiter Grüngürtel gepflanzt. „Die Gemeinde hat den Grund nun gekauft und verpachtet diesen weiter an den Sportverein“, erklärt der Ortschef weiter. Außerdem wird der bereits am Freizeitgelände gegenüber des Sportplatzes geparkte Wasserspeichertank in diesem hinzugekauften Grund eingesetzt. „Als Notwasserspeicher in Trockenzeiten zur Bewässerung“, informiert Hülmbauer.

Weitere Themen in der Gemeinderatssitzung betrafen etwa die Ortskerngestaltung (Perneder-Haus), zu der noch bis 31. Oktober eine Bürgerbefragung läuft. „Es wurden schon viele Fragebögen retourniert. Das Ergebnis daraus wird dann ziemlich bindend und soll nächstes Jahr inklusive Dorferneuerungsprozess auch umgesetzt werden. Dieses Projekt hat für uns oberste Priorität“, erklärt der Bürgermeister.

Verkehrszählung bei Durchfahrt Senftenegg

Auch die Verkehrssituation war ein Thema der Sitzung. Bei der Ortsdurchfahrt von Senftenegg wird jetzt eine Verkehrszählung durchgeführt. „Das Verkehrsaufkommen hier ist enorm und leider fahren die Autofahrer hier viel zu schnell durch“, schildert Michael Hülmbauer die Problematik.

Ebenso wurde der Antrag für einen Zebrastreifen über die Hauptstraße im Bereich des Spielplatzes gestellt und geplant sei auch die Errichtung eines Gehweges nach Amasödt. „Wir hoffen auf eine Umsetzung nächstes Jahr“, sagt der Bürgermeister.