Arbeitslosigkeit ging um 40 Prozent zurück. Bei den unter 25-Jährigen ging die Arbeitslosigkeit im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 42 Prozent zurück. Der positive Trend hält weiter an.

Von Peter Führer. Erstellt am 07. November 2017 (05:37)
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Amstettens AMS-Leiter Harald Vetter (Mitte) berichtete über die Arbeitsmarktlage im Bezirk. Von links: Vizebürgermeister Dieter Funke, Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, Landesrätin Barbara Schwarz, Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Bundesrat Andreas Pum und AMS-Abteilungsleiter Georg Seibezeder.
Hudler

Wie bereits in den vergangenen Monaten hält die positive Entwicklung der Arbeitsmarktsituation weiter an. 1.876 Personen waren Ende Oktober beim Arbeitsmarktservice (AMS) Amstetten als arbeitslos vorgemerkt. Um 21,2 Prozent weniger als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr. Besonders die Gruppe der unter 25-Jährigen profitiert von den gesetzten Maßnahmen, wie etwa der Ausbildungsgarantie.

Bei den unter 25-Jährigen ging der Arbeitslosen-Bestand im Vergleich zum Oktober 2016 um 42,7 Prozent zurück. „Man merkt, dass die Konjunktur voll angezogen hat. Das zeigt auch, dass derzeit 790 offene und sofort verfügbare Stellen ausgeschrieben sind“, erklärt Amstettens AMS-Leiter Harald Vetter.

„Haben im Mostviertel Vollbeschäftigung“

Er betont zudem, dass die Arbeitslosenzahlen bei allen Altersgruppen zurückgehen. „De facto haben wir im Mostviertel Vollbeschäftigung. Für Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen oder mit geringen Qualifikationen bleibt die Arbeitsmarktsituation aber schwierig.“ 40 Prozent der 1.876 vorgemerkten Arbeitslosen sind aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen schwer vermittelbar.

Die Tatsache, dass derzeit doppelt so viele Stellen wie im letzten Jahr zur Verfügung stehen, führt dazu, dass bei Ablehnen von Jobangeboten künftig noch stärker mit Konsequenzen gerechnet werden muss. So droht dann die Sperre des Arbeitslosengeldes.

Über die Arbeitsmarktsituation im Bezirk Amstetten und Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit informierte sich Landesrätin Barbara Schwarz. „Ich bin sehr dankbar dafür, welch vorbildliche Arbeit von den Mitarbeitern des AMS geleistet wird. Sie bieten Unterstützung in schwierigen Lebenslagen und helfen gleichzeitig dabei, wieder rasch in den Arbeitsprozess und somit in ein selbstbestimmtes Leben zu gelangen.

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Region ist eine eindeutig positive und auch die Beschäftigung wächst. Das zeigt uns, dass die vom Land Niederösterreich gesetzten Maßnahmen, auch in Zusammenarbeit bei zahlreichen Initiativen mit dem Arbeitsmarktservice, die richtigen waren, um Arbeit zu schaffen und Arbeitsplätze zu sichern“erklärte sie anlässlich des Besuchs in der AMS-Geschäftsstelle.