Entlastung für Preinsbach: Weniger Lkw-Fahrten pro Tag. Die Anrainer in Preinsbach, Schimming und Eisenreichdornach stöhnen über den Schwerverkehr, der durch ihre Orte läuft. Darunter sind viele Lastwagen des Entsorgungsunternehmens Baier, das ja seinen Sitz im Betriebsgebiet Nord in Ardagger Stift hat und auch in Amstetten aktiv ist. Ortsvorsteher Andreas Gruber hat mit der Firmenleitung nun ein Gespräch geführt, wie es möglich gemacht werden könnte, das Verkehrsaufkommen und damit auch die Lärm- und Umweltbelastung zu reduzieren.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 14. Oktober 2020 (12:42)
Ortsvorsteher Andreas Gruber suchte das Gespräch mit den Geschäftsführern der Firma Baier, Ferdinand Kreidl und Andreas Dworak und bat um eine Reduktion der Lkw-Fahrten durch Preinsbach, Schimming und Eisenreichdornach. Foto: Honorarfreie Pressefotos: ©Stadtgemeinde Amstetten
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„Bei einem Abstimmungsgespräch mit den beiden Geschäftsführern der Firma Baier,  Ferdinand Kreidl und Andreas Dworak, konnten konstruktive Lösungen gefunden werden, wie man in Zukunft den Schwerverkehr der Firma Baier durch die Ortsgebiete weiter minimieren könnte“, berichtet Ortsvorsteher Andreas Gruber. Er ortet in der Causa durchaus ein Entgegenkommen des Unternehmens. „Denn wir haben uns darauf verständigt, die Fahrten pro Tag so gering wie möglich zu halten (in der Regel drei bis vier Fahrten). Weiters haben wir uns darauf geeinigt, das Fahrpersonal entsprechend zu instruieren“, sagt der Ortsvorsteher. 

Ebenfalls ein Dorn im Auge sind Gruber die internationalen Transitflüchtlinge, die mit ihren Lastzügen von der Autobahn in Richtung Betriebsgebiet-Ost fahren. „Das Ziel muss auch hier sein, die Bevölkerung in den betroffenen Ortsgebieten wesentlich zu entlasten“, betont der VP-Politiker.