Erstes Durchatmen für Geschäfte: „Betrieb ist hungrig“

Erstellt am 15. April 2020 | 04:56
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Christian Dunkl
Christian Dunkl lädt ab dieser Woche wieder zum Besuch in sein traditionsreiches Geschäft an der Wiener Straße in Amstetten. „Die Lager sind voll“, verrät er.
Foto: privat
400 Quadratmetern dürfen ab dieser Woche wieder aufsperren.
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„Wir sind natürlich froh, dass wir aufsperren dürfen. Ob da jetzt aber der große Ansturm kommen wird, muss man noch abwarten“, bringt es Christian Dunkl vom Fachgeschäft rund um Wohnen und Schlafen auf den Punkt.

Die vergangenen Wochen seien ein massiver Einschnitt gewesen. Natürlich ist man auf die Kunden bestens vorbereitet. So stehen Desinfektionsmittel zur Verfügung, die Mitarbeiter tragen wie vorgeschrieben Schutzmasken. „Ob die Maßnahmen überzogen waren oder nicht, wird man erst im Nachhinein abschätzen können. Ich möchte aber nicht in der Haut der Politiker stecken. Das sind sehr schwierige Entscheidungen, die da getroffen werden mussten“, unterstreicht Dunkl. Er hofft jetzt auf seine treuen Kunden, die dem Familienbetrieb über die Jahre immer treu geblieben sind, und natürlich auf Neukunden. „Jetzt ist es an der Zeit, nach vorne zu sehen und frohen Mutes wieder durchzustarten.“

Auch bei Juwelier Franz Theuer (yourmoments) können sich Kunden ab dieser Woche wieder auf die Suche nach edlen Schmuckstücken machen. „Unser Betrieb ist hungrig. In den vergangenen Wochen haben wir die Arbeiten durchgeführt, etwa Reparaturen, die schon längere Zeit notwendig waren. Ich gehe aber davon aus, dass es noch bis Mai dauern wird, bis sich die Situation wieder normalisiert“, betont er.

Leider sei es derzeit so, dass es durch die vielen Hochzeitsabsagen auch weniger Nachfrage nach Schmuck gibt. Die von der Regierung in der Vergangenheit getroffenen Maßnahmen hält Theuer übrigens für überzogen. „Es ist dringend notwendig, dass die Wirtschaft wieder hoch fährt. Vor allem, weil man weiß, dass die Jungen, die arbeiten, weniger gefährdet sind.“

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