Erstkommunionen: Hoffen auf Lockerung. Feiern in den Pfarren finden teilweise im Freien oder mit Abstandsregeln und Teilnehmerbeschränkungen statt.

Von Peter Führer. Erstellt am 05. Mai 2021 (05:39)
Die Erstkommunion, wie jene in Euratsfeld aus dem Jahr 2020, wird heuer nicht wie immer gefeiert werden können. Foto: Daniela Führer
Daniela Führer

Die Pfarren müssen bezüglich der Erstkommunionsfeier flexibel agieren. Teilweise wird angedacht, die Feierlichkeiten im Freien durchzuführen.

„Unsere vier Erstkommunionen wollen wir an den Samstagen im Juni feiern, damit die Erstkommunion-Familien die Kirche für sich allein haben und damit hoffentlich genug Platz. Wenn es das Wetter erlaubt, könnte es durchaus ein ‚Open-Air-Fest‘ werden. Wir hoffen, dass die Maßnahmen bis Juni noch ein wenig gelockert werden“, betont Monika Zlabinger von der Pfarre Ardagger Markt.

In Neuhofen findet die Erstkommunion am 12. Juni statt. Hier wird laut Pfarrer Helmut Prader jedes Erstkommunionkind eine Kirchenbank zugeteilt bekommen. In Neustadtl (Erstkommunion am 27. Juni) gibt es in der Kirche, wie auch in zahlreichen anderen Pfarren, eine Beschränkung der Besucheranzahl.

Noch im Mai, am 30. Mai, ist die Erstkommunion in Krenstetten vorgesehen. Ebenfalls im Innenbereich der Kirche. „Weil wir nur sieben Erstkommunionkinder und eine große Kirche haben, kann Abstand gehalten werden“, klärt Veronika Ettlinger diesbezüglich auf.

Die Pfarre St. Marien wird ihre Feierlichkeiten aufteilen. Die 3. Klassen der Volksschule erhalten die Kommunion erstmals am 20. Juni, die Schüler der 2. Klassen am 27. Juni. Die Anzahl der Personen, die daran teilnehmen können, richtet sich daran, ob drinnen oder im Außenbereich gefeiert werden kann und wird den Betroffenen rechtzeitig bekanntgegeben. In Biberbach (Pfingstmontag) und in St. Georgen/Klaus (6. Juni) wird in der Kirche gefeiert, aber akustisch ins Freie übertragen.

Eine Übertragung ins Freie plant auch die Pfarre Mauer-Öhling. „Bei Schönwetter werden am Kirchenplatz Bänke aufgestellt und mit dem Lautsprecher die Feier auf den Kirchenplatz übertragen“, berichtet Birgit Ehebrust.

Die Vorbereitungen werden übrigens großteils im Religionsunterricht gemacht.

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