FCG ist der klare Sieger bei den Polizei-Wahlen. Christgewerkschafter gewannen ein viertes Mandat hinzu. FSG verlor.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 07. Dezember 2019 (06:31)
Stefan Krondorfer darf sich über Zugewinne der FCG freuen.
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Klarer Gewinner bei den Personalvertretungswahlen der Exekutive im Bezirk ist die Fraktion christlicher Gewerkschafter (FCG). 130 Beamte waren stimmberechtigt. Von den 119 gültigen Stimmen entfielen 75 auf die FCG, 28 auf die Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter (FSG) und 16 auf die Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF/FEG.) Das bedeutet, dass die FCG im Dienststellenausschuss ein Mandat dazugewann und nun bei vier hält. Die FSG hat nur noch ein Mandat, AUF/FEG sind nicht im Gremium vertreten.

Sehr zufrieden mit dem Abschneiden seiner Fraktion ist natürlich FCG-Spitzenkandidat Haags Inspektionskommandant, Stefan Krondorfer. „Ich glaube, dass wir gute Arbeit gemacht haben und das von den Kollegen honoriert wurde. Die Personalvertreterwahlen sind zwar Persönlichkeitswahlen, trotzdem glaube ich, dass auch die Bundespolitik mitgespielt hat. Das gute Ergebnis der FCG zieht sich ja durchs ganze Land“, sagt er. Man werde sich auch weiterhin um gute Zusammenarbeit mit der FSG bemühen.

Deren Spitzenkandidat, Josef Resnitschek, zweiter Inspektionskommandant-Stellvertreter in Amstetten, ist vom Abschneiden seiner Fraktion enttäuscht. „Wir haben im Bezirk 47 Prozent unserer Stimmen verloren. Die Gründe müssen wir erst analysieren. Vielleicht hat auch der Bundestrend mitgespielt.“

Der Dienstellenausschuss hat ein Mitspracherecht bei Nachbesetzungen, vermittelt bei diensrechtlichen Problemen und setzt sich für eine gute personelle und strukturelle Ausstattung der Polizeiinspektionen ein.