Ferienspiele einmal anders. Viele Gemeinden im Bezirk Amstetten adaptieren das Programm und setzen aus Sicherheitsgründen vor allem auf Aktivitäten im Freien.

Von Peter Führer. Erstellt am 10. Juni 2020 (03:21)
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Gemeinderätin Silvia Übelbacher, Jugendstadträtin Elisabeth Asanger, Jugendgemeinderätin Michaela Lampersberger, Sara Kremser (Referat Gesellschaft und Soziales) und Kerstin Kronsteiner (Abteilung Generationen und Recht) kündigen den Ferienkurier an.
Stadtgemeinde Amstetten

Ferienspiele gehören in vielen Gemeinden zum Fixprogramm. Heuer müssen die Verantwortlichen allerdings das Programm aufgrund der Corona-Maßnahmen adaptieren. In Amstetten erhält jeder Haushalt den Ferienkurier. Dort finden sich die Veranstaltungen. „Wir hoffen, dass viele Kinder und Jugendliche mit dabei sind, wenn es auch heuer wieder heißt: Es ist Ferienspielzeit“, betonen Jugendstadträtin Elisabeth Asanger, Gemeinderätin Silvia Übelbacher und Jugendgemeinderätin Lampersberger.

In Viehdorf legt man den Schwerpunkt der Veranstaltungen darauf, dass sie im Freien stattfinden, um den nötigen Sicherheitsabstand besser einhalten zu können. Generell beschreitet man in der Kleinregion Donau-Ybbsfeld neue Wege. Dort haben die Sozialsprecher der Gemeinden vereinbart, dass die Angebote einzelner Gemeinden auch für andere aufgemacht werden. Damit will man die Summe an Möglichkeiten für die Kinder und Eltern vergrößern.

Das Detailprogramm ist derzeit noch in Arbeit. Auch in Winklarn bietet man Aktivitäten an, wenngleich die Anzahl heuer aus verständlichen Gründen geringer ausfällt. „Es wird keine zwanzig verschiedenen Veranstaltungen geben. Jedenfalls werden die Angebote so gehalten, dass die Veranstaltungen Outdoor stattfinden werden“, verrät Bürgermeisterin Sabine Dorner. Bezüglich Programm findet in der zweiten Junihälfte noch eine Sitzung mit den Verantwortlichen und Vereinsvertretern statt.