GDA: Geld bleibt in der Region. Modernste Müllautos und digitales Behältermanagement sollen CO2-Verbrauch vermindern.

Von Otmar Gartler. Erstellt am 12. Dezember 2020 (06:22)
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Bereits im Einsatz ist das modernste Müllauto bei Baier GmbH. Von Links: Ambros Zipfinger, GDA-Amtsleiter Wolfgang Lindorfer, Baier-Geschäftsführer Ferdinand Kreidl, GDA-Obmann Anton Kasser und Martin Kopf.  
Otmar Gartler

Nachhaltigkeit und Regionalität hat sich der Gemeinde Dienstleistungsverband Region Amstetten für Umweltschutz und Abgaben nicht nur bei der Abfallwirtschaft auf seine Fahnen geschrieben. Auch die Wertschöpfung steht in der Unternehmensphilosophie weit oben, wie GDA-Obmann Anton Kasser anlässlich eines Pressegesprächs beim Abfallspezialisten Baier GmbH im Betriebsgebiet Amstetten Nord erläuterte. So bleiben 56% der Ausgaben im Bezirk Amstetten, 11% im Mostviertel, 28% in Niederösterreich sowie 5% in Österreich. „Regionalität ist uns wichtig. Damit bleibt das Geld in der Region. Auch langfristige Partnerschaften mit regionalen Unternehmen sollen die lokale Wirtschaft und Arbeitsplätze sichern“, so Kasser.

Präsentiert wurde das modernste Müllauto der Region Amstetten, wobei zwei dieser Trommelabfallfahrzeuge, die für Biomüll beziehungsweise Restmüll konzipiert wurden, bei der Firma Baier bereits in Betrieb sind. 1000 kg weniger Eigengewicht helfen, weniger Energie zu verbrauchen. Besonders wirtschaftlich ist auch das durchdachte Drehtrommelprinzip. Die Implementierung des digitalen Behältermanagements soll ebenfalls zur Reduzierung des CO2-Verbrauchs beitragen.

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