„Gutes, Schönes, Nützliches“ bei Adventmärkten. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Für viele gehört dazu auch der Besuch eines Adventmarktes. Die Auswahl ist groß.

Von Peter Führer. Erstellt am 19. November 2019 (05:08)
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Durch die weihnachtlich dekorierten Märkte spazieren, Kunsthandwerk zu durchstöbern oder einem Schmied bei der Arbeit zuzusehen: Die Weihnachts- beziehungsweise Adventmärkte erfreuen sich in der Region großer Beliebtheit und vieler Besucher. Kein Wunder, dass daher das Angebot und die Veranstaltungszahl in den vergangenen Jahren angewachsen ist.

In Zeillern feiert man heuer einen ganz besonderen Geburtstag. So ist der Adventmarkt mittlerweile 30 Jahre alt. Co-Organisator Johannes Spreitz ist überzeugt, dass das Schloss-Ambiente im geschützten Schlosshof und in den ansprechenden Festsälen den Adventmarkt besonders stilvoll macht. „Außerdem ist er nicht ‚überkommerzialisiert‘, sondern konnte bisher seinen stimmungsvollen, vorweihnachtlichen Charakter bewahren“, weiß Spreitz.

Heuer gibt es in Zeillern übrigens aufgrund des 30-Jahr-Jubiläums keine Standmiete im engeren Sinn. Es wird von den Ausstellern nur eine Kaution eingehoben. „Dies soll vor allem ein Dankeschön an langjährige Aussteller sein, denen viel am Zeillerner Adventmarkt gelegen ist“, verrät Spreitz. Man habe heuer mehr Anfragen gehabt. Da man aber nicht nur den Hof, sondern auch alle Festsäle und Seminarräume nutzen kann, konnten alle Aussteller, die übrigens aus der Region kommen oder Bezug zu Zeillern haben, einen Platz finden.

Und was kann man in Zeillern erstehen? „Die angebotenen Produkte würde ich zusammenfassen mit ‚Gutes, Schönes und Nützliches‘. Es wird zum Glück kein Kitsch angeboten. Sehr gut bei den Gästen kommt aber auch das Rahmenprogramm an, beispielsweise die musikalische Umrahmung durch Musikschule und Musikverein, die Buchausstellung, die Jung-Perchten und vor allem der Nikolaus-Einzug, der immer viel Publikum anzieht“, verrät Johannes Spreitz. Der Zeillerner Advent findet am Samstag, 30. November (ab 13 Uhr), und Sonntag, 1. Dezember (ab 11 Uhr), im Schloss statt.

5.000 Besucher im Schloss St. Peter/Au

Großer Beliebtheit erfreut sich auch die „Flammende Schlossweihnacht“ im Schloss St. Peter/Au. „Das Organisationsteam des Kulturreferates der Marktgemeine und auch alle Aussteller waren im Vorjahr sehr zufrieden. Da kamen wieder um die 5.000 Besucher, um das vorweihnachtliche Ambiente im Schloss zu genießen. Uns ist es ein großes Anliegen, eine Vielfalt an Ausstellern und ihren Produkten anbieten zu können. Dabei achten wir darauf, dass es sich vor allem um selbsterzeugte Produkte handelt. Deshalb finden unsere Besucher Kunsthandwerk und bäuerliches Handwerk in allen Variationen, was sehr geschätzt wird“, weiß Sabine Hummer vom Schlossmanagement. Weiters könne man vielen Kunsthandwerkern vor Ort bei ihrer Arbeit zusehen und auch etwas über ihr Handwerk erfahren.

Auch heuer gebe es seitens der Aussteller großes Interesse und viele Anfragen. Diese kommen großteils aus der Region, aber auch aus dem Raum Oberösterreich bis ins Innviertel. „Der Erlös des Adventmarktes, den das Kulturreferat der Marktgemeinde organisiert, wird für Kulturveranstaltungen verwendet“, klärt Hummer auf.

Dass es mittlerweile in fast jedem Ort einen Adventmarkt gibt, sei „Ansporn, unser Angebot zu erweitern und unser wunderschönes Ambiente noch mehr in den Fokus zu rücken“. Im Gemeindegebiet von St. Peter finden ja neben der „Flammenden Schlossweihnacht“ zwei kleinere Adventmärkte statt. Der Mitbewerb würde den Markt beleben.

Die Flammende Schlossweihnacht in St. Peter findet am Samstag, 30. November, 10 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 1. Dezember, 10 bis 18 Uhr, statt. Das Schloss präsentiert sich nicht nur weihnachtlich herausgeputzt, sondern bietet auch die äußerst stimmungsvolle Kulisse für rund 50 Aussteller.

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