Impfstraße soll im Sturmhof in Oed kommen. Die Gemeinden bereiten sich auf Corona-Impfungen im großen Stil vor. Noch fehlt dafür allerdings der Impfstoff. Datum für den Start gibt es daher noch keines.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 03. Februar 2021 (04:44)
Die Gemeinden Oed-Öhling, Wallsee, Zeillern und Strengberg wollen im Sturmhof in Oed eine Impfstraße einrichten.
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Die Gemeinden Strengberg, Wallsee, Zeillern und Öhling werden gemeinsam eine Impfstraße im Veranstaltungszentrum Sturmhof in Oed einrichten, sobald ausreichend Impfstoff für die Immunisierung der Bevölkerung vorhanden ist. „Wir rechnen mit knapp 3.000 Personen, die dann noch zügig geimpft werden müssen, und wollen unseren Bürgern natürlich das bestmögliche Service bieten“, sagt Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer.

Die Gemeinden haben sich auch die Ärzte Martina Heschl, Lukas Heschl und Walter Stei ninger ins Projekt geholt. „Wann die Impfstraße öffnen kann, wissen wir noch nicht, wir werden aber bei Notruf 144 deponieren, dass wir bereit sind“, sagt Hinterholzer.

Der Aufwand werde natürlich größer sein als bei den Teststraßen, weil man zum Impfen eben Ärzte und diplomiertes Personal benötigt. Je nachdem, in welchem Ausmaß dieses zur Verfügung steht, wird die Impfstraße vermutlich an mehreren Wochenenden in Betrieb sein, eventuell aber auch unter der Woche.

Auch die Bürgermeister und Ärzte der Kleinregion Herz Mostviertel sind bezüglich Impfung in ständigem Kontakt: „Sobald der Impfstoff in ausreichender Menge vorhanden ist, werden wir den Bürgern ein bestmögliches Impfangebot zur Verfügung zu stellen“, sagt Kleinregionssprecher, St. Peters Bürgermeister Johannes Heuras. Man warte auf genauere Informationen seitens Notruf 144.

In der Stadt Amstetten ist die Einrichtung einer Impfstraße in der Eishalle durchaus denkbar. „Noch wissen wir nichts Näheres, aber mir ist es natürlich ein Anliegen, auch die Impfungen organisatorisch so professionell wie möglich abzuwickeln“, sagt Bürgermeister Christian Haber-hauer.